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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Hoover

HOOVER

The return of the guys who got it all started ... mehr oder weniger. HOOVER dürften heute wohl mit stolzgeschwellter Brust von sich behaupten, anno '93 als eine Art "Missing Link" zwischen SLINT und den wenig später nachrückenden Louisville-Exponenten der zweiten Generation fungiert zu haben, wurden
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Autor: intro.de

The return of the guys who got it all started ... mehr oder weniger. HOOVER dürften heute wohl mit stolzgeschwellter Brust von sich behaupten, anno '93 als eine Art "Missing Link" zwischen SLINT und den wenig später nachrückenden Louisville-Exponenten der zweiten Generation fungiert zu haben, wurden jedoch zeitlebens - veröffentlichungstechnisch bedingt - der D.C.-Szene um Ian MacKayes "Discord"-Label zugeordnet. Leider kann vorliegender 5-Track-Release nur halb als neues Lebenszeichen gewertet werden, da es sich bei den enthaltenen Songs bis auf einen Remix ("Relectrolux / Electro Dub") ausnahmslos um Stücke handelt, die nahezu ein halbes Jahrzehnt auf der vielbeschworenen Halde lagen, bevor sich die ehemaligen Bandmitglieder im Herbst '97 endlich dazu aufraffen konnten, ihre definitive "Hinterlassenschaft" in Originalbesetzung einzuspielen, um das Ganze doch noch unters Volk zu bringen. Wenngleich man das Kaliber von "The Lurid Traversal Of Route 7", HOOVERs einzigem regulären Longplayer, nicht ganz erreicht, so wird hier doch unmißverständlich deutlich, was für ein unglaubliches Potential in diesem Trio steckte, dessen musikalisches Erbe heute nicht minder intensiv von Bands wie THE CROWNHATE RUIN, JUNE OF 44, LUNGFISH oder RADIO FLYER verwaltet wird. Essentiell!