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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

die deutsche hip-hop-mundorgel

HipHop XXL

Nun schreiben wir aber das Jahr 2001 und nicht 1974. Also alles neu und anders. Heutzutage braucht es neuer Themen: Ausländerfeindlichkeit und Selbstpositionierung. Die idyllischen Waldlichtungen sind gerodet, man trifft sich lieber im Jugendzentrum. Gitarrespielen kann auch keiner mehr, dafür gibt
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Autor: intro.de

Nun schreiben wir aber das Jahr 2001 und nicht 1974. Also alles neu und anders. Heutzutage braucht es neuer Themen: Ausländerfeindlichkeit und Selbstpositionierung. Die idyllischen Waldlichtungen sind gerodet, man trifft sich lieber im Jugendzentrum. Gitarrespielen kann auch keiner mehr, dafür gibt es ja jetzt Plattenspieler und Sampler. Da die guten alten Wanderliedmelodien da nicht mehr so ganz reinpassen, braucht’s auch urbanere Musik. Also her mit dem HipHop. Und her mit der dazugehörigen Mundorgel. MTV und das Goethe Institut haben sie gemacht (HipHop XXL, Fette Reime und Fette Beats in Deutschland, 224 S., 150 Fotos, 2 CDs mit 34 Tracks, DM 59,80), um die Kultur zu manifestieren. Man sammelte über vierzig Tracks deutscher HipHop-Größen des Über- und Untergrunds von Hamburg bis Stuttgart und druckte sie ab, zum großen Teil mit Beats und Flows, zum Nach- und Mitmachen. Garniert werden Text und Noten von reichlich coolen Pics unseres Lieblings-HipHop-Fotografen Mika Väisänen und der Grafik von KM7. Damit die ganze Chose auch dem Bildungsauftrag genügt, gibt es einrahmend eine (sehr) kurze Geschichte des amerikanischen und deutschen Sprechgesangs. Und wer zu faul ist, selbst aktiv zu werden, der bekommt auf zwei CDs ‘ne ordentliche Portion HipHop vorgemacht. Alle sind dabei.