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Keeper Of The Seven Keys – The Legacy

Helloween

Helloween sind wie alle Metalbands mit Ursprüngen in den 80ern auf jene ziemlich festgelegt. Bei Helloween hieß das zügiger Melodic-Metal mit Airbrush-Fantasy-Cover und einer Ideologie zwischen Tolkien und Otto Waalkes. In den 90ern versuchte man sich freizuschwimmen, hatte rechtliche Probleme mit a
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Helloween sind wie alle Metalbands mit Ursprüngen in den 80ern auf jene ziemlich festgelegt. Bei Helloween hieß das zügiger Melodic-Metal mit Airbrush-Fantasy-Cover und einer Ideologie zwischen Tolkien und Otto Waalkes. In den 90ern versuchte man sich freizuschwimmen, hatte rechtliche Probleme mit aussteigenden Mitgliedern und der Plattenfirma, nahm experimentellere wie keyboardlastige Alben auf und wurde dafür von der Szene einhellig verachtet. Mittlerweile sind nur noch zwei Mitglieder von den beiden original "Keepers"-Alben dabei, aber man tut sich den Gefallen, an diesen Mega-Erfolg noch unsubtiler als zuletzt anzuknüpfen. Das hier ist also quasi "Keeper Of The Seven Keys Part III" nach fast zwei Jahrzehnten. Die "Episode One"-Zeitspanne lässt auch inhaltliche Differenzen ahnen. Dabei klappt die Rückbesinnung musikalisch ganz gut - man hört aber dennoch in jedem Ton raus, was wirklich Sache ist: Helloween heute sind eine Coverband von Helloween einst. Die man für Geld und einen Abend auf der Saufhütte mieten kann und die einem dann die alten Hits servieren. Nur dass die Songs jetzt "Mrs God" statt "Dr Stein" ("Keepers Of The Seven Keys Part II") und "Come Alive" statt "I'm Alive" ("Keepers Of The Seven Keys Part I") heißen. Absolut amtlich und komplett entbehrlich.