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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Mit Blotch, The Electrolytes, The Ashes Of Creation und grafzahl

Heimspiel-Ticker vom 07.03.06

::: Klar, von der Besetzung her sind Blotch aus Bonn eine Rockband. Zwei Gitarren, Bass und Schlagzeug - you name it. Trotzdem funktioniert ihre Musik wohl besser auf dem Dancefloor als headbangend an der Bühnenabsperrung. Ihre in klassischer Bandbesetzung inszenierte Tanzmusik ist zwar frei von jeg
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::: Klar, von der Besetzung her sind Blotch aus Bonn eine Rockband. Zwei Gitarren, Bass und Schlagzeug - you name it. Trotzdem funktioniert ihre Musik wohl besser auf dem Dancefloor als headbangend an der Bühnenabsperrung. Ihre in klassischer Bandbesetzung inszenierte Tanzmusik ist zwar frei von jeglicher Elektronik, wird aber auf einem stoischen Beat durch die Nacht getragen, der auch House- und Clubfreunde finden könnte. Klugerweise hat die Band ein komplettes Live-Demo auf ihrer Website zum Gratis-Download bereitgestellt, wohlwissend, dass die Musik in dieser 1:1-Situation voll ins Schwarze trifft.

::: Das ist schweres Geschütz. Ein Streichquartett, wohlgemerkt nicht aus der Konserve, eine Bläsersektion, eine Querflöte, Harp, Mellotron usw. Die Mönchengladbacher Band The Electrolytes zaubert aus diesem Instrumentenoverkill allerdings einige extrem wohlbekömmliche Popsongs, die glücklicherweise trotz der klanglichen Fülle nie als Kalorienbombe daherkommen, sondern allenfalls als locker-leichte Dessertspeise. Die Musik erfüllt den Raum bis in die kleinste Ritze, ohne allzu aufdringlich auf den Refrain hin zu zielen. Angenehm loungig zuweilen. Mehr über die Band und ihr aktuelles Album auf dieser ihrer Website.

::: The Ashes Of Creation nennt sich eine Formation aus Marsberg und sie müssen wohl ganz genau wissen, wie er sich anfühlt, der "First Breath After Coma". Ihr gleichnamiges Album bietet 13 Songs lang Gelegenheit, diesen Dämmerzustand ausgiebig zu erforschen. Düstere Popsongs mit gleich drei Sängern und einer markanten Querflöte, die dem Wiedererkennungswert äußerst dienlich ist. Sie hält die zeitweise etwas inkohärent wirkende Platte zusammen, ist roter Faden durch den düsteren Wald ihres Pop Noir. Textlich wie musikalisch eine Zwischenwelt, ein seltsamer Schwebezustand. Mal beglückend, mal beängstigend undurchdringlich und schwer zu greifen. Produziert hat Hans-Dampf Guido Lucas, der verschrobene Kauz. Mehr unter www.ashes.de

::: Das dauert aber auch wieder, bei grafzahl. Eigentlich sollte es ja längst fertig sein, das neue Album der Siegener Deutsch-Pop-Punk- ja, was? Legende!? Nun hat man sich aber entschieden, einen für die persönliche Wahrnehmung noch unabdingbaren Remix für die neue Platte nicht selbst fertig zu stellen, sondern diesen bei der Hörerschaft in Auftrag zu geben. Unter diesem Mailkontakt bekommt ihr die Audiospuren und notwendige Infos des zu remixenden Tracks "Aquarium". Den fertigen Remix schickt ihr dann bis spätestens 26.03. an die nette Herrenrunde. Den finalen Sieger wird die Band selbst küren, Gratis-Konzert zu Hause, Goodies oder was auch immer sind ihm dann gewiss. Mehr auch unter http://www.knorzrecords.de/Grafzahl/download.htm

::: Ihr habt monatelang im Proberaum geschraubt, geschrammelt und geschrien? Ihr habt ganze Festplatten voll toller Musik aufgenommen und wann immer ihr die Westerngitarre in die Hand bekommt, greifen die Finger wie von Geisterhand die Akkorde des perfekten Songs? Da geht doch was! Also her mit euren Demos, Hit-Singles oder MP3s, euren Weblinks und was ihr sonst noch habt. Per Schneckenpost oder Mail an heimspiel@intro.de und dann ab in diesen Ticker. Egal ob D-I-Y-Elektronik-Nerd oder Rock-Rampensau. Wär' doch gelacht.