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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Skyscraper National Park

Hayden

Hayden heißt mit Nachnamen Desser und ist ein weiterer dieser jungen nordamerikanischen Songwriter, die leiden oder das zumindest glaubwürdig vorgeben. Frustrierend klingt Dessers Karriere allemal: Das Label, das sein zweites (angeblich großartiges) Album auf den Markt brachte, ging kurz danach plei
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Hayden heißt mit Nachnamen Desser und ist ein weiterer dieser jungen nordamerikanischen Songwriter, die leiden oder das zumindest glaubwürdig vorgeben. Frustrierend klingt Dessers Karriere allemal: Das Label, das sein zweites (angeblich großartiges) Album auf den Markt brachte, ging kurz danach pleite, und den Kanadier interessierte auch nur wenig, vom durchaus sinnverwandten Megastar aus seinem Heimatland - nein, nicht Bryan Adams, sondern Neil Young - umworben zu werden. Denn Hayden war frustriert, wollte erst mal seine Ruhe und rückt erst jetzt, vier Jahre nach seinem letzten Output, mit einem neuen Album raus. Das geizt nicht mit entsprechender Traurigkeit und verschlepptem Slow-Folk-Pathos, den wir ja von seinem Gastmusiker und Labelkollegen Howie Beck zur Genüge kennen. Auch, dass Hayden klingt wie Jason Lytle von Grandaddy, passt ins Bild: The New Veschlepptheit geht in die nächste, verdiente Runde. Und Hayden startet auf Bahn zwei zwischen Neil Young und Elliott Smith, um uns alle zu kriegen. Jawoll.