×

Lieber Leser, bitte wähle deinen Ansprechpartner aus:

Fragen an die Redaktion

Werbung auf Intro.de

Werbung im Intro Magazin

Intro Abo

Fragen zum Vertrieb

×

INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Foreign Landscapes

Hauschka

Auf „Foreign Landscapes“ tritt Hauschka als Meister am präparierten Piano etwas in den Hintergrund, stattdessen arrangierte er seine neuen Stücke für Kammerensemble.
Geschrieben am
Auf „Foreign Landscapes“ tritt Hauschka als Meister am präparierten Piano etwas in den Hintergrund, stattdessen arrangierte er seine neuen Stücke für Kammerensemble.

Wie einst John Cage packt Volker Bertelmann a.k.a. Hauschka seit sechs Jahren Schrauben, Tischtennisbälle oder Kronkorken in sein Klavier. Auf „Foreign Landscapes“ tritt er jedoch als Meister am präparierten Piano etwas in den Hintergrund. Stattdessen arrangierte er seine neuen Stücke für Kammerensemble und spielte diese mit dem Magik Magik Orchestra aus San Francisco ein.

Trotz üppigerer Instrumentierung (vor allem Streicher und Bläser) bleiben Hauschkas Stücke dabei aber nachvollziehbar und werden ungeachtet ihrer Komplexität von eingängigen, repetitiven Strukturen getragen. Außerdem bricht Hauschka den zwischen Schwermut und Energie pendelnden Orchester-Sound auch immer wieder durch kurze Klavierstücke wie „Early In The Park“ oder „Kouseiji“ auf, sodass Fans nicht auf ihre Dosis Satie-meets-Störgeräusch verzichten müssen. Hauschka nimmt seine Hörer an die Hand, und selbst wenn es kurz mal schräg werden darf, sorgen im Großen und Ganzen einprägsame Melodiebögen immer wieder dafür, dass auf dieser Reise niemand verloren geht.

In drei Worten: Klavier-Präparator / Kammermusik / Kumpel-Klassik