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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Hart: 1,9 Millionen Dollar für 24 Songs

US-Labelvereinigung RIAA

Ob die US-Musikindustrie einfach abschrecken möchte oder nun tatsächlich regelmäßig zu solchen Maßnahmen greift wird sich noch herausstellen. Jedenfalls gab es kürzlich einen Urteilsspruch gegen die alleinerziehende Mutter von 4 Kindern Jamie Thomas-Resett. So muss si
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Ob die US-Musikindustrie einfach abschrecken möchte oder nun tatsächlich regelmäßig zu solchen Maßnahmen greift wird sich noch herausstellen. Jedenfalls gab es kürzlich einen Urteilsspruch gegen die alleinerziehende Mutter von 4 Kindern Jamie Thomas-Resett. So muss sie 1,9 Millionen Dollar Strafe zahlen, letztendlich wegen 24 Liedern.

So lud Resett rund 1700 Musik Dateien herunter, lies allerdings besagte 24 in einem Ordner, der für alle Nutzer der Tauschbörse zugänglich war und ermöglichte so den Austausch. Die US-Labelvereinigung RIAA klagte bereits in einem ersten Verfahren, in welchem Resett "nur" 220.000 Dollar Schadensersatz zahlen sollte. Resetts Fall ist nur einer von knapp 30.000, in welchen sich aber anderweitig geeinigt wurde. So kamen viele andere Beklagte mit einer Geldstrafe von knapp 3.500 Dollar davon. Resetts Fall scheint ein Exempel zu sein, welches genutzt wird um die Musik-Piraterie abzuschrecken. Der Anwalt von Resett kündigte bereits Berufung an.