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»Dirty Mouth Sweet Heart«

Hanna Leess

Als würde eine Weltenbummlerin spontan ihr Reisetagebuch musikalisch zum Besten geben: Hanna Leess präsentiert ihr tiefenentspanntes Debüt »Dirty Mouth Sweet Heart«.
Geschrieben am
Eine leise, gemütliche Folkgitarre läutet »Dirty Mouth Sweet Heart« ein, das Debütalbum der Amerikanerin Hanna Leess. Die bewältigte erst eine spontane halbe Weltreise, bevor sie in Berlin landete und beschloss, dass das ihre Stadt ist – vorerst. Dort floss die Musik aus ihrer Feder, mit der Leess ihr Leben lang geliebäugelt hat. Festlegen mag und braucht sie sich weder was ihren Wohnort noch ihr Genre betrifft: Ihre heisere, rauchige Stimme schlängelt sich wie ein roter Faden durch elf Tracks, die mal nach Soul, mal nach Folk, mal nach Indie-Pop klingen und wahlweise den 1960ern oder 1970ern entsprungen sein könnten.

An die Stimmgewalt einer Amy Winehouse kommt Hanna Leess nicht heran, wohl aber an die Textur. Insbesondere die Single »My God Knows How To Cry« verströmt leise den Duft von »Back To Black«. Ansonsten verläuft das Album eher minimalistisch und verhältnismäßig wenig aufmüpfig: Akustikgitarre, Percussion, hin und wieder ein paar jazzige Harmonien und neue Instrumente; lediglich »Punk Love« haut mit Riffs und Schlagzeug ein bisschen auf die Pauke. Was Hanna auf ihren Reisen an Erfahrungen gesammelt hat, das tönt aus den Lyrics, deren alltagsphilosophischer Charakter vor allem an Regina Spektors »Far« erinnert. »Dirty Mouth Sweet Heart« ist Musik zum Wolkenbeobachten und Grashalmkauen.

Hanna Leess

Dirty Mouth Sweet Heart

Release: 23.09.2016

℗ 2016 PIAS Recordings Germany/CNTCT

Hanna Leess »Dirty Mouth Sweet Heart« (CNTCT / PIAS / Rough Trade)

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