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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Hang The DJ

Moonbootica

Die Wahrheit liegt auf den Spiegelkacheln des Clubs. Weiß jeder, der tanzen kann – weiß jeder, der schon mal Platten gedreht hat. Tobitob und KoweSix von Moonbootica haben mit ihrem DJ-Know-how so schon Legionen von Ärschen bewegt. Also in diesem guten Sinne von Arsch. Wir haben ihnen in die Karten geschaut.
Geschrieben am
Von allen Sets, die ihr je gespielt habt – was ist das erinnerungswürdigste? Und warum?
Da gibt es mehrere: Eines, das mit einem dreifachen Mittelfußbruch endete; eines, das mit dem Totalausfall eines schwer betrunkenen Veranstalters endete, der ins Set stolperte und den ganzen Kram abräumte; eins, das nach zehn Stunden immer noch nicht zu Ende war, ... und ‘ne Menge mehr, die im totalen Exzess endeten. In einem leider ganz anderen Sinn erinnerungswürdig ist sicher unser quasi Abschluss-Set auf der Loveparade 2010.

Gibt es eine Platte, die immer geht?
Einige. Wir haben eine Bootleg-Mash-up-Version von Daft Punks »Around The World«, die ging bisher immer. Aber klar, »June« und »Der Mond« (feat. Jan Delay) von uns funktionieren natürlich auch überall!

Was macht man bei einem mehrstündigen Set, wenn sich die DJ-Kanzel im supervollen Club am anderen Ende der Toiletten befindet?
Klarer Vorteil, wenn man zu zweit unterwegs ist: Wir haben alle Zeit der Welt für so was. Und wenn’s ‘ne Stunde dauert!

Wie wirkt ihr dem körperlichen Raubbau entgegen, den das DJ-Leben mit sich bringt?
Mit den Klassikern Sport, gutem und möglichst gesundem Essen, viel Schlaf ... Dann kriegt man das schon hin. Letztlich ist es aber die Liebe zur Sache, die diesen »Raubbau« relativiert. Wir glauben, dass der ganze Stress halb so schädlich ist wie weniger anstrengende Tätigkeiten, die man aber nicht von Herzen gern macht.