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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

»Granular«

Halma

Halmas sechstes Album ist ein langsamer, faszinierender Trip durch das Grenzgebiet zwischen Elektronik und Rock.
Geschrieben am
Es dauert nicht mal eine Minute, dann gibt es schon kein Entrinnen mehr: Die wenigen monotonen Basstöne, die vom Opener »Deep White« zu diesem Zeitpunkt bereits zu hören waren, saugen die gesamte Aufmerksamkeit restlos auf. Zusammen mit dem im Hintergrund verharrenden Schlagzeug wiederholt der Bass den immer gleichen Rhythmus wie ein Mantra. Irgendwann schwebt eine Gitarre mit viel Echo durch den Raum und sorgt schon beinahe für Reizüberflutung. 

Was die Hamburger Band zwischen ihren spar- und bedachtsam gesetzten Tönen entstehen lässt, ist ein Klangraum, in dem man sich sehr schnell und sehr gerne verliert. Repetitive, an elektronische Musik angelehnte Strukturen, Anklänge an Kraut- und Postrock: Damit sind die sechs sich sehr langsam und schichtweise entwickelnden Instrumental-Tracks in etwa umrissen. Ihre Wirkung lassen solche Umschreibungen aber nicht mal ansatzweise erahnen: Intensiv, hypnotisch, meditativ trifft es wahrscheinlich am besten.
Halma »Granular« (Kapitän Platte / Cargo / VÖ 23.10.15)

Halma

Granular

Release: 23.10.2015

℗ 2015 Kapitän Platte