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»Baltus«

Gundelach

Mit seinem Debütalbum »Baltus« positioniert sich der Norweger Gundelach als kommender Glamour-Boy des discoiden Synthie-Pop.

Geschrieben am

In diesem Jahr hat bisher niemand seinen Synthie-Pop seelenvoller, tanzbarer und vielseitiger gestaltet als Kai Gundelach auf seinem lang erwarteten Debütalbum. Nach diversen vielbeachteten Singles breitet der Norweger seinen Sinn für glamouröses, discoides Songwriting auf einem überraschend entschlackten Album aus und verzichtet dafür sogar auf fast alle bisherigen Hits seiner vorangegangenen EP. R’n’B und Soul sind genauso Eckpunkte wie House und der Dubstep eines James Blake, im Zentrum steht bei Gundelach aber immer der Song selbst. »Baltus« zeigt, was für ein sinnlicher Sänger in dem Mann steckt und wie galant er sein Songwriting auszustaffieren weiß.

Fast alle Tracks, die trotz aller poppigen Eingängigkeit mit Doppelbödigkeit und Mehrdeutigkeit glänzen, sind potenzielle Hits. Der Gefahr der unterkühlten Synthetik begegnet er mit hinreißenden Melodien und einem Set an Klängen, das Electro als unterstützendes Stilmittel aussagekräftiger Songs empfindet. Das gelingt in der Szene der elektronischen Musik den wenigsten, deshalb macht Gundelachs Musik auch Assoziationen zur Dream-Pop-Variante des Indie-Rock auf. Aber eigentlich steht Gundelach unter einer Disco-Kugel in einem samten-bläulich schimmernden Nachtclub.

Gundelach

Baltus

Release: 16.03.2018

℗ 2018 U OK?

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