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»Babelsberg«

Gruff Rhys

Auf seinem fünften Soloalbum zeichnet Ex-Super-Furry-Animal und Songwriter Gruff Rhys über cineastischen Soundscapes wunderschöne Pop-Songs.

Geschrieben am

Die Super Furry Animals, gab es die überhaupt? Seit ich Musik höre, schweben sie durch diverse Referenzlisten, aber immer als blasse Erinnerung. Ist es da überhaupt gerechtfertigt, sich auf die walisische Psych-Rock-Pop-Combo zu beziehen, wenn von Gruff Rhys die Rede ist? Der war seit deren Ende vor auch schon zehn Jahren immerhin mit der Band Neon Neon für den Mercury Prize nominiert, und sein Soloalbum »Hotel Shampoo« wurde 2011 als bestes walisisches Album ausgezeichnet. Rhys, das scheinbar ewige Super Furry Animal, ist ein Songwriter mit überschwänglichem Melodiebewusstsein, einer Stimme, deren Grundstimmung Melancholie ausstrahlt und die gerade darum ins Hoffnungsvolle umkippen kann. Auch »Babelsberg« ist warm und heimelig, ohne anbiedernd zu sein. Klar bezieht sich der Name auf das Cineastische, das dieser Musik innewohnt. Die ist diesmal selbstredend allerfeinst und für ein Orchester arrangiert. Die Tracks berichten von Menschen, die sich in überirdischem Schein bewegen, von »Selfies In The Sunset« und einem »Limited Edition Heart«. Und Gruff Rhys schafft es wie vor zwei Jahren Die Heiterkeit, einen glänzenden Pop-Song über schlechte Vibes zu schreiben. So ist »Babelsberg« ein echtes Wohlfühlalbum Noir.

Gruff Rhys

Babelsberg

Release: 08.06.2018

℗ 2018 Rough Trade

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