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»Sleep On The Radio«

Gordon Raphael

Der Strokes-Produzent gibt mit seinem Debütalbum einen Einblick in seine musikalische Prägung aus Glam- und Prog-Rock.
Geschrieben am
Bisher ist Gordon Raphael eher hinter den Kulissen tätig gewesen, verhalf als Produzent unter anderem The Strokes, Regina Spektor und den Beatsteaks zum Erfolg. Mit »Sleep On The Radio« gibt Raphael nun Einblick in sein eigenes musikalisches Schaffen. Auch wenn der Begriff Debütalbum faktisch richtig ist, greift er dennoch etwas ins Leere, handelt es sich doch um eine Auswahl aus Jahrzehnten des Song-Schreibens. Ein Schubladen-Best-of quasi.

Gordon Raphael wurde zwar oft als der sechste Stroke bezeichnet, seine Songs unterscheiden sich aber stark vom knochentrockenen Lo-Fi-Sound der New Yorker. Glam-Rock und Prog-Einflüsse prägen das Album, der Einfluss von David Bowie lässt sich kaum leugnen. Ein roter Faden fehlt dabei, eher probiert sich jeder Song in neue Richtungen aus. So folgen breitflächig mäandernde Prog-Gitarren wie in »Savage« auf überdrehten Synthie-Pop in der titelgebenden Single, nur um mit dem stur groovenden »WDWSWT« noch mal komplett die Richtung zu wechseln. »Sleep On The Radio« liefert einen holprigen, aber lohnenswerten Ritt durch die musikalische Sozialisation dieses einflussreichen Produzenten. 

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