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Vier zu eins

Gong Gong

Gong Gong kommen aus Frankreich und machen instrumental Musik. Im Falle von Gong Gong meint das aber nicht, dass zwei Jungs – konkreter: Thomas (Bass) und Jean-Christophe (Schlagzeug) – nur am Computer rumbasteln, sondern, die Klammern hinter ihren Namen haben es bereits verraten, dass sie alle Inst
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Autor: Jan Kage

Gong Gong kommen aus Frankreich und machen instrumental Musik. Im Falle von Gong Gong meint das aber nicht, dass zwei Jungs – konkreter: Thomas (Bass) und Jean-Christophe (Schlagzeug) – nur am Computer rumbasteln, sondern, die Klammern hinter ihren Namen haben es bereits verraten, dass sie alle Instrumente selbst einspielen. Das hört man ihrer Musik auch sofort an. Überhaupt Musik: Der Sound von Gong Gong ist stark von britischen Clubstilen wie TripHop, 2Step und allem anderen, was in den 90ern von der Insel kam, beeinflusst.

Thomas: Natürlich haben wir vor zehn Jahren TripHop gehört, eine nette Art, elektronische Soundscapes kennen zu lernen. Aber wir wollen unsere Musik so spielen, wie wir sie fühlen: spontan, mit musikalischen Themen und Breaks. Die Überraschung zählt. Gong Gong wurde aus der Idee geboren, einen Schritt weiter zu gehen, mit unseren Instrumenten und unter Zuhilfenahme von Maschinen.

Wie produziert ihr? Wie viel Liveaufnahmen hört man tatsächlich auf eurem Album?


Unsere zentrale Idee basiert immer auf Samples, die wir dann nachspielen – mit unseren eigenen deepen Breaks und so. Die Samples sind nur eine Ausgangsbasis, die wir total vergessen, so kriegen wir etwas Neues. Wir produzieren unmittelbar und spontan. Am Ende sind wir immer wieder selbst erstaunt.

Wie setzt ihr das live um?


Wir wollten gern was Visuelles für die Konzerte haben, ohne diese traditionelle Leinwand hinter den Musikern. So kamen wir auf zwei befreundete Videomacher, die sich was Neues einfallen ließen, das zu unserer Art passt, auf der Bühne die Instrumente zu wechseln. Sie sind mit uns on Stage, brechen alles auf und bauen es mit uns gemeinsam wieder auf. Wir sind zu viert, aber wir sind eins.