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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Ein Künstler sägt sich selbst ab

Go home, Chris Brown

Chris Brown ist ein homophober, frauenverachtender Sexist – und hatte bis zur eigenhändigen Löschung seines Twitter-Accounts am vergangenen Donnerstag trotzdem 11 Millionen Twitter-Follower. Wer sind diese Leute eigentlich?
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Chris Browns pubertäre Ausfälle scheinen mehr und mehr einem verlässlichen Zyklus zu folgen: Beginnt man den einen Fauxpas zu vergessen, folgt der nächste auf dem Fuße. Nach seinem einfallsreichen Halloween-Kostüm (Man verkleidete sich als Terrorist inklusive – natürlich – Turban, Kaftan und – logisch –Patronengurt) begann man sich schon zu wundern, aber vergangenen Donnerstag ließ der 23-Jährige mal wieder in aller Öffentlichkeit den sexistischen Rüpel raushängen. Auf eine Twitter-Provokation der US-Drehbuchautorin, Produzentin und Moderatorin Jenny Johnson stieg er sofort ein, twitterte einige äußerst erhellende Ausfälligkeiten – und löschte schließlich seinen Account.

Die Folge: Hunderte von durchdrehenden Halbstarken, die Johnson plötzlich nach dem Leben trachteten (Allerdings war Johnson nicht die erste, die in diesen Genuss kam). Offensichtlich hat der 23-Jährige nicht nur ein ziemlich reaktionäres Weltbild (»Man, no homo«), wenig Achtung vor Frauen im Allgemeinen (Und noch weniger vor seiner eigenen Freundin) sondern auch ein äußerst gutes Gespür dafür, die ganzen pubertären Verfehlungen öffentlichkeitswirksam nach außen zu tragen. Wer sich nun fragt, wer eigentlich die 11 Millionen Twitter-Follower von Chris Brown sind waren, wirft einen Blick auf diesen Artikel und weiß bescheid.