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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Given To The Wild

The Maccabees

Mehr Elektronik als je zuvor. Die Briten schrammeln und fiepen sich Richtung Stadion.
Geschrieben am

Nach dem rockig verhuschten Debüt und einem düstereren Zweitwerk klopfen The Maccabees zum Dritten an die Türen der Indie-Knäste – und, welch ein Wunder, das neue Werk klingt nun vermehrt elektronisch. An den zur eigenen Marke gewordenen melancholischen Gitarren-Riffs halten die Briten allerdings nach wie vor fest, setzen sie bloß eben spürbar subtiler ein.

Vor allem Orlando Weeks Stimme hat sich noch nie so zerbrechlich an die melodischen Arrangements geschmiegt. Man möchte den alten Herzensbrecher fast in den Arm nehmen. Die Brit-Boys erfinden sich so zwar nicht komplett neu, bauen mithilfe von Synthiepop-Einflüssen à la Bush und Bowie aber ihr Sound-Repertoire weiter aus. Die dadurch resultierende Hymnenhaftigkeit kann oder soll sie vielleicht sogar zu kleinen Stadionrockern machen, gegönnt sei es ihnen allemal – für ein Album wider den Stillstand.

In drei Worten: Rock / Melancholie / Hymne