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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

»I don’t wanna hear this nonsense«

Ghostpoet urteilt

Wir haben uns mit Ghostpoet getroffen, um mit ihm neue Veröffentlichungen für »Platten vor Gericht« zu besprechen. Die Zeit ist knapp, die Urteile fallen schnell und hart aus.
Geschrieben am
Obaro Ejimiwe, besser bekannt als Ghostpoet, macht Sprechgesang von außergewöhnlicher Nonchalance. Mit seiner markanten Baritonstimme flüstert der Londoner, von verträumten Gitarren untermalt, innere Monologe dahin. Beim Termin in der Kölner Konzertlocation Club Bahnhof Ehrenfeld bleibt für verträumte Unbekümmertheit allerdings wenig Zeit. Die nächsten Journalisten stehen schon Schlange, das Konzert soll bald beginnen. Also setzen wir uns zusammen und hören in die Alben im Schnelldurchlauf rein.
Ghostpoet beschäftigt sich in seinen Texten auch mit den düsteren Seiten des Lebens. Daher überrascht es nicht unbedingt, dass der Melancholiker mit der blumigen Pop-Nummer von Leslie Clio nicht gerade warm wird: »Very nice, very happy. I’m dying, it’s horrible. It’s perfect pop.« 

Auch mit Tyler, The Creator kann sich Obaro nicht anfreunden. Beim Song »Blowmyload« vergeht ihm die Lust an dem Album endgültig: »When he first came out it was particularly shocking. It’s a bit boring isn’t it? I don’t wanna hear this nonsense.«

Wessen Stimme er »really lovely« findet und welche Band »pleasant electronic stuff« macht, könnt ihr der Bildergalerie entnehmen.