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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

»Twelve Reasons To Die«

Ghostface Killah

Während KanYe und Jay-Z mit holprigen Selbstreflexionen ihren eigenen Ruhm zur Debatte stellen, kommt jemand wie Ghostface Killah aus einem anderen Universum.
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Storytelling Rap ist nicht tot. Während KanYe und Jay-Z mit holprigen Selbstreflexionen ihren eigenen Ruhm zur Debatte stellen, kommt jemand wie Ghostface Killah aus einem anderen Universum. Bei ihm ist alles »Bulletproof«, vor allem natürlich seine Raps. Zu der atmosphärischen, teilweise von Giallo-Soundtracks beeinflussten Produktion von Adrian Young erzählt Tony Starks hier eine haarsträubende Horrorstory von Mafiakrieg, in Vinyl gepressten Leichenteilen und Rachegeistern.

Dass dabei glücklicherweise alles an den großen Wu-Tang Clan erinnert, liegt an dem dynamischen Einsatz der Kollegen Masta Killah, U-God, Inspectah Deck und Capadonna. Alle Beteiligten laufen zu Hochform auf, haben aber dann doch keinen Bock, die halbe Stunde mehr zu investieren, die es zum Meisterwerk bräuchte. Strictly Business eben.

 

In drei Worten: Rap / Wu-Tang / Rachegeist