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»Great Big Blue«

Geowulf

Wenn man von der Sunshine Coast kommt, spiegelt sich das wohl unweigerlich in der Musik wider: Geowulf spielen einen sonnentrunkenen und von Synthies betupften Pop zwischen Faulheit und Lässigkeit.
Geschrieben am
Bereits auf dem Cover ihres Debütalbums planschen Star Kendrick und Toma Banhanin von Geowulf irritierenderweise komplett angezogen im Pool und zeigen damit optisch auf, was inhaltlich folgt: gedrosselter und gelangweilter Indie-Pop in den Strand-Spuren von Lana Del Rey, Mazzy Star oder Beach House. Diesen Vorbildern folgen Geowulf mit softem und sanftem Beach-Pop, der leichte Gitarrenklänge mit atmosphärischen Synthies verbindet. Was dem Duo jedoch zu den genannten Acts fehlt, ist deren Lust an der Melancholie und am Tiefgang.

Vielmehr wirken die Songs phlegmatisch, stets in leichten Gewässern cruisend, was wie bei dem eigenwillig vor sich hin schlurfenden Track »Hideaway« aber auch einen eigentümlich faszinierenden Sog entwickeln kann. Die Musik von Geowulf folgt damit den Gesetzen eines endlosen Sommers mit immerblauem Himmel – nach einer Weile stellt sich die berühmte Summertime Sadness ein, und man wünscht sich einen reinigenden Sommerregen statt des ewigen Geplätschers von Poolwasser.

Geowulf

Great Big Blue

Release: 16.02.2018

℗ 2018 37 Adventures under exclusive license to [PIAS]

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