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»All That Must Be«

George FitzGerald

Schluss mit Geheimtipp: Spätestens auf seinem zweiten Album beweist George FitzGerald, dass seine elektronische Pop-Musik in die allererste Liga gehört.

Geschrieben am

Wenn es etwas gibt, woran man einen Song von George FitzGerald direkt erkennt, dann sind es seine Arpeggios. Verblüffend einfach gehaltene Synthesizer-Figuren, die aber irgendwann derart präzise und effektiv in die smart aufgebauten Arrangements greifen, dass sie den gesamten Titel plötzlich über mehrere Minuten alleine tragen. Ein Kunstgriff, der schon auf seinem 2015 erschienenen Debütalbum kleine Hits wie »Full Circle« hervorbrachte und nun immer noch keine Abnutzungserscheinungen zeigt. 

Im Gegenteil: Es sind Details wie diese, die mehr und mehr zum Trademark dieser melancholischen und in sich gekehrten House-Interpretationen werden. Einst mit dem kurzlebigen Garage-House-Revival um Acts wie Disclosure oder Julio Bashmore assoziiert, hat der in London lebende Brite spätestens mit diesem Album eine ganz eigene Handschrift gefunden, die sich kaum noch mit irgendwelchen zeitgeistigen Phänomenen umschreiben lässt. Gäste wie Bonobo, Lil Silva oder Tracey Thorn treten nur ausgesprochen diskret in Erscheinung und bremsen den schönen Flow dieses Albums dementsprechend fast gar nicht aus. Bleibt eigentlich nur noch die Frage, wann FitzGerald endlich das Etikett des ewigen Geheimtipps abschütteln kann und auf den Mainstages spielt. Das hätte er nämlich längst verdient.

George FitzGerald

All That Must Be

Release: 09.03.2018

℗ 2018 Domino Recording Co Ltd

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