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»A Dream Outside«

Gengahr

Auf ihrem Debütalbum spielen Gengahr schönen Gitarren-Pop mit Ecken und Kanten. Das in Teilen großartige Melodieverständnis erhebt die jungen Briten über das Gros der Referenzbands.
Geschrieben am
Die Produktion dieses Debüts ist eine Wohltat: Durch den rohen, kaum geglätteten Gitarren-Sound haben Gengahr per se schon einmal eine richtungsweisende Entscheidung getroffen. Natürlich würde dies nichts bringen, könnte die Band nicht auch mit brauchbaren Songideen aufwarten. In der Summe ist den Briten ein achtbares Debüt gelungen, auf dem sich scheinender Westcoast-Pop immer wieder mit aufgekratzten Passagen duelliert. Damit es nicht zu gefällig wird, dürfen die Gitarren öfter mal ausfransen. Dass Gengahr gute Musiker sind, wird im Quasi-Instrumental »Dark Star« deutlich: Vielfältige Soundspuren schaffen ein verdichtetes Arrangement, das sogar an selige Postrock-Zeiten erinnert. In den dezenten Funk-Augenblicken wie in »Fill My Gums With Blood« gibt sich die Band sehr transparent und offen, auch der Abschluss »Tamporine« ist destillierte Schönheit. So hinterlässt die Platte durch ihre sanfte Melancholie ein wohliges Gefühl – und das reicht für den Moment.
– Gengahr  »A Dream Outside« (Transgressive / Coop / PIAS / Rough Trade / VÖ 12.06.15)

Gengahr

A Dream Outside

Release: 12.06.2015

℗ 2015 Gengahr under exclusive license to Transgressive Records Ltd.