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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Let It Go

Galactic Cowboys

Solange Ben Huggins, Wally Farkas und Monte Colvin zusammen Musik machen, werden sie ihre Fans wohl nie enttäuschen. Auch auf dem siebten Album werfen sie wieder ihr ganzes Können in die Waagschale, um ihr bis dato vielleicht geschlossenstes Werk abzuliefern. Auch daß die Band nun nur noch drei gala
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Autor: intro.de

Solange Ben Huggins, Wally Farkas und Monte Colvin zusammen Musik machen, werden sie ihre Fans wohl nie enttäuschen. Auch auf dem siebten Album werfen sie wieder ihr ganzes Können in die Waagschale, um ihr bis dato vielleicht geschlossenstes Werk abzuliefern. Auch daß die Band nun nur noch drei galaktische Kuhhirten als Mitglieder zählt, tut der Sache keinen Abbruch: Alan Doss ging nach dem letzten Album, im Studio wurde er angemessen ersetzt durch Jerry Gaskill von den befreundeten King’s X. Zudem hatte auch deren Gitarrist Ty Tabor als Produzent seine Finger im Spiel. Umgekehrt hatte Wally Farkas auch schon bei King’s X ausgeholfen. Musikalisch liegt man ohnehin auf der gleichen Wellenlänge, wenngleich die Galactic Cowboys oftmals den direkteren Weg suchen. Mit “Let It Go” untermauern sie das einmal mehr. Während ihnen mit “Life And Times” und “Disney’s Spinning” wunderbare Ohrwürmer gelangen, könnte das letzte Stück des Albums ohne Probleme auf einem von John Zorns Ergüssen unterkommen. Hier und da werden aktuelle Musikstile persifliert, nur um danach wieder andächtig den ureigenen Weg zu beschreiten. Die Galaktischen werden ihrem Namen noch immer gerecht, oder um es mit Iggy zu sagen: “Houston Is (Still) Hot Tonight”!