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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

The Horse That Bud Bought

Galactic Cowboys

Nach den ersten fünf Durchläufen war ich nicht ganz schlüssig: Sollte ich nun begeistert oder doch eher enttäuscht sein? Zehn Durchläufe später allerdings bin ich mit 'The Horse That Bud Bought' vollends glücklich, haben die GALACTIC COWBOYS doch nicht den Fehler begangen, sich auf das dünne Eis kom
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Autor: intro.de

Nach den ersten fünf Durchläufen war ich nicht ganz schlüssig: Sollte ich nun begeistert oder doch eher enttäuscht sein? Zehn Durchläufe später allerdings bin ich mit 'The Horse That Bud Bought' vollends glücklich, haben die GALACTIC COWBOYS doch nicht den Fehler begangen, sich auf das dünne Eis kommerzieller Regionen zu begeben. Nein, die Texaner sind sich und ihrem Stil absolut treu geblieben, haben - mehr noch - wieder mal ein absolutes Hammeralbum vorgelegt, das rockt und berauscht. Von bewußtseinserweiternden Mittel halten die vier nicht viel, für sie ist ihre Musik Rausch genug, und genau das vermittelt auch ihr vierter Longplayer: Wild groovend und pumpend geht’s mit 'Tilt A Whirl' ins Gewühl. Gefolgt von eigentlich dem besten, was diese Band bislang je hervorgebracht hat: 'Ewil Twin' folgt allen Tugenden, welche das Quartett zu dem machten, was es ist - eine der besten Rockbands der Neunziger nämlich. Würden die BEATLES heute Rockmusik machen, sie klängen wahrscheinlich wie eine Mischung aus den GALACTIC COWBOYS und deren texanischen Freunden von KING’S X. 'The Horse That Bud Bought' ist eine Art Seelenspiel. Düster nachdenkliche Momente ('Oregon') wechseln sich mit intensiv beschwingten ('The Buzz') ab, dabei bleibt immer alles irgendwie in Bewegung, und der imaginäre rote Faden, der sich durch die gesamte Spielzeit zieht, reißt nicht ab. Ob man nun das langsame 'Ribbon', das fordernde 'Breakthrough' oder das getragene 'You’re Changed' auf sich wirken läßt, auf diesem Album scheint es keine Schwachpunkte zu geben. Schön, daß die sympathischen Jungs um Sänger Ben Huggins weiterhin ihr Ding durchziehen!