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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Machine Fish

Galactic Cowboys

Und wieder mal eine kleine Geschichte über Totgesagte, die bekanntlich länger leben als vermutet. Nach dem Rauswurf bei „Geffen' hielt sich hartnäckig das Gerücht der Auflösung der GALACTIC COWBOYS, doch die ließen sich letztendlich nicht unterkriegen (siehe auch Story). Statt dessen melden sich die
Geschrieben am

Autor: intro.de

Und wieder mal eine kleine Geschichte über Totgesagte, die bekanntlich länger leben als vermutet. Nach dem Rauswurf bei „Geffen' hielt sich hartnäckig das Gerücht der Auflösung der GALACTIC COWBOYS, doch die ließen sich letztendlich nicht unterkriegen (siehe auch Story). Statt dessen melden sich die verrückten Texaner mit 'Machine Fish', ihrem bis dato wohl besten Album, vehementer als je zuvor zurück. Allein diese Tatsache sollte der ehemaligen Plattenfirma Kopfschmerzen bereiten. Denn wie man eine Band, deren ersten Alben 'Galactic Cowboys' ('91) und 'Space In Your Face' ('93) voll überzeugen konnten, feuern kann, bleibt wohl das Geheimnis der DGC-Verantwortlichen. Mit ihrem ehemaligen Roadie Wally Farkas, der die Position an der Gitarre übernommen hat, präsentiert sich die Band anno '96 kompakter als zuvor. Die Verspieltheit früherer Tage ist zugunsten druckvollerer Kompositionen etwas in den Hintergrund getreten. Ihr Markenzeichen, der mehrstimmige Gesang, zieht sich jedoch in bekannt brillanter Art auch durch ihr neuestes Werk. 'Machine Fish' ist insgesamt auf ein breiteres Publikum zugeschnitten als seine Vorgänger, was aber nicht bedeutet, daß die Band nun auf kommerzielle Pfade abdriftet. An heftigen und schweren Riffs wurde nicht gespart, und 'Killer-Songs' gibt es mit 'Fear Not', 'The Struggle' oder '9th Of July' (um nur einige zu nennen) zuhauf. Das absolute 'Highlight' dieser Mega-Scheibe ist jedoch 'Psychotic Companion'!