×

Lieber Leser, bitte wähle deinen Ansprechpartner aus:

Fragen an die Redaktion

Werbung auf Intro.de

Werbung im Intro Magazin

Intro Abo

Fragen zum Vertrieb

×

Singles

Future Islands

Nach Alben auf Upset The Rhythm und Thrill Jockey sind Future Islands nun beim Label 4AD gelandet und bringen dort mit »Singles« ein viertes Album heraus, das auch gleich ihr poppigstes und massentauglichstes geworden ist.
Geschrieben am

Langsam, aber stetig haben sich die Future Islands in den letzten Jahren einen sehr guten Ruf als Liveband im Kontext von Postwave, Indie- und Synthie-Pop erspielt. Dafür verantwortlich ist vor allem ihr charismatischer Frontmann Sam Herring, dessen zwischen James Belushi und Jack Black changierende Performance zuletzt in der Late Night Show von David Letterman für ein virales Erlebnis sorgte. Ähnlich behutsam hat sich die Veröffentlichungskarriere der Band aus Baltimore entwickelt: Nach Alben auf Upset The Rhythm und Thrill Jockey sind sie nun auf dem Label 4AD gelandet und bringen dort mit »Singles« ein viertes Album heraus, das auch gleich ihr poppigstes und massentauglichstes geworden ist.

Zwar war der Stil der Future Islands nie besonders schräg, sie haben aber die hinterlistigen Schrullen der Vorwerke auf dem neuen Album auf ein Minimalmaß zusammengestrichen. Ihrer Originalität tut das keinen Abbruch, denn es gibt nach wie vor keine Synthie-Pop-Band, deren Songs derart lebendig und vollblütig klingen wie die der Future Islands. Mit dem bei Letterman gespielten Album-Opener »Seasons (Waiting On You)« haben sie sogar einen veritablen Hit geschaffen. Und auch wenn es davon auf »Singles« noch mehrere gibt, muss man zum Schluss dem naheliegenden Missverständnis vorbeugen: Eine Best-of-Compilation ist »Singles« trotz des irreführenden Namens nicht.

 

In drei Worten:  Schauspiel / Schrulle / Postwave

Folgt uns auf

  • Playlists
    mehr
  • Abos
    mehr
  • folgen
    mehr