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Fox Populi

Fox Populi

CD / foxpopuli@web.de Warum schwarzes Schaf sein, wenn sich in der Herde doch so gemütlich und unbehelligt saftiges Gras abgreifen lässt? Also entweder mitmachen oder lieber gleich den Fuchs bzw. den Wolf spielen, sagen sich die zwei Kölner Dancefloor-Agitatoren von Fox Populi. Halbe Sachen, siehe
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CD / foxpopuli@web.de

Warum schwarzes Schaf sein, wenn sich in der Herde doch so gemütlich und unbehelligt saftiges Gras abgreifen lässt? Also entweder mitmachen oder lieber gleich den Fuchs bzw. den Wolf spielen, sagen sich die zwei Kölner Dancefloor-Agitatoren von Fox Populi. Halbe Sachen, siehe z. B. schwarzes Schaf, interessieren die beiden nicht die Bohne. Uns braven Herdentieren hauen Musikbastler Herbe Frau und Sänger und Texter V. Ulpes die Schlagworte der veröffentlichten Meinung im Zeitalter des Neoliberalismus-Lobbyismus nur so um die Ohren, dass es knallt. Von der zynischen Aneinanderreihung von Parolen bis zu engagierten Messages reicht die Palette - ganz Vox Populi eben, wobei das Ineinander-Verschwimmen von Zynismus und Engagement genau im gängigen Phrasendreschen seine Ursache hat und nicht etwa in einer zwiespältigen Haltung der beiden Füchse. Spricht nun die Angst der SPD vor einer kolossalen Wahlschlappe, die kontemporäre Gürtel-enger-schnallen-Rhetorik oder irgendjemand ganz anderes, wenn es in einem Refrain heißt: "Versteht ihr, worum's geht, worum sich alles dreht? Das ist die Solidaritäääät"? Dargeboten wird das alles in knackigem Dancepunk mit Falco-Arroganz und dem Schwung von Chumbawamba. Am besten wird's immer da, wo V. Ulpes den wahnsinnigen Countertenor gibt oder sich wie in "Unerhört" über einem Gitarrengewitter von Herbe Frau seinen hochgepitchten Kehlkopf aus dem Rachen schreit.

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