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»Good Luck«

Food Court

Es wäre zu plump, bei einer Band namens Food Court von schmackhaftem Garagenpunk oder einem bunten Eintopf aus Indie- und Slacker-Rock zu reden. Zutreffen würden diese Bezeichnungen jedoch allemal. 

Geschrieben am

Eigentlich merkwürdig, dass die Liste namhafter australischer Slacker-Bands beinahe schon bei Courtney Barnett und Bored Nothing endet. Schließlich passt deren schluffige DIY-Attitüde perfekt zum Klischee des in den Tag hineinlebenden Surfer-Boys. Dass auch Food Court aus Sydney kaum an übermäßigem Perfektionismus zugrunde gehen werden, beweist nicht nur ihr im Stil einer schlampig produzierten 1980er-Musikvideosendung gedrehter Clip zu »Slightest Brightest«, in dem sogar befreundete Bands zwischendurch mal grüßen dürfen, sondern auch die Tatsache, dass ihr Debüt »Good Luck« in gerade einmal einer Woche eingespielt wurde. 

Das Resultat sind elf Songs zwischen unaufgeregtem Jangle Pop und Garagenrock, für den Bands wie Fidlar Pate gestanden haben könnten, wenn diese hin und wieder mal das billige Dosenbier durch das selbstgedrehte Tütchen ersetzt hätten. Die einzelnen Stücke sind durchaus gelungen und könnten wie im Fall des knackigen »Go From Here« oder des hymnischen »Wrecked« problemlos jede Lücke auf den bald anstehenden Sommer-Mixtapes füllen, sind in ihrer Gesamtheit aber womöglich schneller wieder aus dem inneren Ohrwurmzentrum verschwunden, als sie aufgenommen wurden. Es wäre jedoch auch ziemlich wenig australisch, sich nun schon Gedanken darüber zu machen.

Food Court

Good Luck

Release: 09.03.2018

℗ 2018 Food Court, Under exclusive license to Dine Alone Music Inc

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