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Flume

Flume

Von wegen Globalisierung – das Debütalbum von Flume alias Harley Streten kommt bei uns auf den Markt, wenn die Australier die Platte (Nummer 1 in den dortigen iTunes-Charts) schon wieder leid sind.
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Eigentlich eine schöne Vorstellung, dass das Schiff mit den Secondhand-CDs so lange von Sydney unterwegs war. »Flume« ist ein nicht zu kleinteilig gebautes Schichtwerk von Beats, Synthies, Stimmen, ohne Scheu vor dem einen oder anderen Preset-Sound: Trocken-dumpf spielt der Drumcomputer den Tusch.

Streten ist erst 21, programmiert aber bereits seit acht Jahren Musik: Der Legende nach war das Erweckungserlebnis die Software-CD, die einer Cornflakes-Packung beilag. Der kleinformatige, schlurfige Pyjama-Pop passt gut zu dieser Geschichte. Mithilfe engagierter Soulstimmen kriegt der süß-verschleppte Electropop nachträglich Breitwandpanorama eingeimpft. Der resultierende Glitzerfaktor bewirkt allerdings eher Reibung als Harmonie: beauty and the nerd.

In drei Worten: Australien / Cornflakes / Pyjama-Pop