×

Lieber Leser, bitte wähle deinen Ansprechpartner aus:

Fragen an die Redaktion

Werbung auf Intro.de

Werbung im Intro Magazin

Intro Abo

Fragen zum Vertrieb

×

INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

»Dreamer«

Fins

Nachdenklich, eingängig, verträumt: Die Berliner Band Fins scheint auf ihrem Debütalbum »Dreamer« wie aus der Synthie-Pop-Ära der 1980er gefallen – und klingt dabei so entspannt wie tanzbar.
Geschrieben am
Eingängige Beats treffen auf cheesy Synthie-Wellen und swingende Harmonien: Auf ihrem Debütalbum »Dreamer« mischt die Berliner Band Fins um den zuvor als Solokünstler und Sidekick von Künstlern wie Tim Neuhaus auftretenden Sänger Andi Fins kräftig in der Nostalgie-Schatztruhe und tänzelt auf einem Soul-Wave-Indie-Pfad zwischen sommerlich-entspannten Pop-Melodien und nachdenklich-melancholischer Attitüde. »There is a house on fire and it burns burns burns« – die Refrains haften an der Ohrmuschel fest wie Bilder in unseren Erinnerungen. Trotz mancher schmerzhafter Momente geht es bei den Wahl-Berlinern immer voran: »Walk Away« raten sie entsprechend in der gleichnamigen süßlichen Popnummer einem Jungen aus der Kleinstadt. Ferne Sehnsüchte sind ja so nah und doch so weit entfernt. Im von spacigen Melodien umwobenen »Out Of Sight« bringt es Andi Fins mit seiner einfühlsam klingenden Stimme auf den Punkt: »Even when I’m close I’m out of mind and out of sight.« Schwelgen in Träumen, bis die Mauern brechen – Fins verzaubern uns mit dieser Vorstellung.

FINS

Dreamer

Release: 29.01.2016

℗ 2016 From A Mountain Records, marketed by Motor Entertainment

- Fins »Dreamer« (Motor / Edel / VÖ 29.01.16)