×

Lieber Leser, bitte wähle deinen Ansprechpartner aus:

Fragen an die Redaktion

Werbung auf Intro.de

Werbung im Intro Magazin

Intro Abo

Fragen zum Vertrieb

×

»Hard Believer«

Fink

Kaum ein europäischer Musiker klingt US-amerikanischer als Fin Greenall alias Fink. Auch auf seinem – je nach Zählung – vierten bis achten Album meint man ihn oft einsam mit der Akustikgitarre am Lagerfeuer sitzen zu sehen, den Cowboyhut neben sich auf dem Stuhl.
Geschrieben am

Im Vergleich zum 2011er-Album »Perfect Darkness« ist diesmal aber alles ein wenig größer ausgefallen: mehr Streicher und Piano, mehr Reverb. Das alles hier ist bewährt und traditionell, nicht nur in Bezug auf die eigene Diskografie, sondern auch in der Musikgeschichte allgemein. Man könnte ihm also vielleicht verzeihen, dass das Songwriting nicht allzu innovativ ist und dass das Gesamtpaket ein wenig zu glatt geraten ist.

 

Der größere Sound bringt jedoch leider ein unangenehmes Eddie-Vedder-Timbre in Fins Stimme. Jenes Flattern im Pathos, jenes Zittern im Leiden, das der Pearl-Jam-Frontmann so gut beherrscht und das Intensität, Ernst und Emotionen ausdrücken soll. Ohne dieses fiese Timbre wäre »Hard Believer« ein Selbstläufer geworden, so aber fällt man beim Hören doch immer mal wieder aufs Maul.

 

In drei Worten: Lagerfeuer / Tradition / Vedder

Folgt uns auf

  • Playlists
    mehr
  • Abos
    mehr
  • folgen
    mehr