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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

»Invitation«

Filthy Friends

Super! Peter Buck, Corin Tucker und diverse andere Musiker aus dem Portland-Umfeld kollaborieren, was das Zeug hält.
Geschrieben am
Klar, Supergroups sind selten super. Diesen Zahn hat uns die Musikgeschichte mit Village People und der Fußballnationalmannschaft oder Zwan gezogen. Auch die Filthy Friends sind ein alter Klüngelkreis, denn schließlich waren sämtliche Friends bis auf Corin Tucker bereits irgendwann beim losen Minus-5-Kollektiv an Bord. Doch gerade die musikalische DNA der Sleater-Kinney-Sängerin setzt sich auf »Invitation« eindeutig durch und gibt der Band ihren Grundbiss.

Damit das Album mehr als nur ein netter Teaser zur erhofften nächsten Sleater-Kinney-Platte wird, steuern auch die anderen Mitglieder hörbar ihre Superkräfte bei. Allen voran sticht hier natürlich Peter Buck hervor, der eine kleine Zeitreise macht, mit seiner Gitarre im wunderbaren Popsong »Any Kind Of Crowd« die I.R.S.-Ära von R.E.M. aufleben lässt und in »Faded Afternoon« die frühen 2000er streift. Selbst die Unbeschwertheit der Fastbacks und die Basslinie von Krist Novoselić, der bei den Aufnahmen für zwei Songs vorbeigeschaut hat, glaubt man im Laufe der zwölf Tracks, durch die sich das Kollektiv ohne viel Spektakel spielt, unverkennbar herauszuhören. Das super zu nennen wäre zwar leicht übertrieben, aber »Invitation« kommt dem Adjektiv schon recht nahe.

Filthy Friends

Invitation

Release: 25.08.2017

℗ 2017 Kill Rock Stars