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vom 11.05.06

Festivalguide-Ticker

Neues vom Hurricane, Melt! und dem Festivalguide himelf. Außerdem: Warum Suppe das bessere Festivalessen ist als Currywurst ::: Mag die Sonne auch scheinen und zum ollen Gechille in öffentlichen Parkflächen verführen - es gibt durchaus Anlass, sich anderweitig in Schweiß zu bringen. Hurricane und
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Neues vom Hurricane, Melt! und dem Festivalguide himelf. Außerdem: Warum Suppe das bessere Festivalessen ist als Currywurst

::: Mag die Sonne auch scheinen und zum ollen Gechille in öffentlichen Parkflächen verführen – es gibt durchaus Anlass, sich anderweitig in Schweiß zu bringen. Hurricane und Southside nähern sich nämlich bedrohlich dem Restkartenverkauf. Wer in diesem Jahr noch nach Scheeßel respektive Neuhausen ob Eck reisen möchte, sollte sich relativ allmählich zum Ticketvorverkaufsschalter bequemen. Auf dem Weg dorthin lohnt sich ab dem 18. Mai übrigens ein kurzer Stopp am Zeitungskisosk. Dort lässt sich dann das neue und verbesserte Festivalguide-Magazin inklusive DVD erstehen.

::: Omas Teich ist voll. Im kühlen Nass des Indie tummeln sich im Juli Napoleon, Cartridge, Sometree und Waterdown. Freitags führen Muff Putter das Programm als Headliner an, am Samstag sind die Schweden von den Shout Out Louds der dickste Fisch im Teich. Wie viele Ostfriesen man braucht, um ein sauamtliches Festival mit Leben zu füllen, lässt sich am 28. und 29. Juli in Großefehn nachzählen. Es dürften wohl so um die 6.000 sein.

::: Es ist noch Suppe da. Aber nur noch bis zum 13. Juli. Und man bekommt keinen einzigen Löffel ab. Denn über den Topf mit der Bouillon haben sich die Macher des österreichischen Nuke-Festivals gebeugt. Die haben ihre beiden Bühnen Sun-Stage und Moon-Stage getauft. Und damit das Versprechen, das dieser Benennung innewohnt, auch ja gehalten wird, schlecken sie ihre Teller jeden Tag artig leer. Einer Pressemitteilung zufolge gibt es diesbezüglich für alle Mitarbeiter eine entsprechende Dienstanweisung. Über schönes Wetter werden sich jedenfalls Patrice, Adam Green und Mousse T. feat. Roachford nicht wenig freuen.

::: Der Booker des Melt! indes mag keine Suppe. Er bevorzugt Currywurst. Und obwohl er die in aller Regel sehr artig und ohne Reste zu hinterlassen aufisst, kam es beim Festival in Gräfenhainichen im vorigen Jahr tatsächlich zu einem kleinen Sturm, der Maximo Park daran hinderte, ihren Gig wie geplant zu spielen. Um sich an dem Sausack von Wettergott zu rächen, holen sie den Auftritt nun unter anderem zusammen mit The Whitest Boy Alive, Justus Köhncke und Erobique bei einer Melt!-Pre-Party nach – indoor in der Berliner Maria, ätschi! Wer beim vergangenen Melt! auf Maximo Park verzichten musste, kommt umsonst rein. Auch für alle anderen ist der Einlass extrem güntsig. Was man tun muss, steht hier.

::: Mit der Verpflichtung von De/Vision und Mesh ist das Line-up des M’Era Luna nun komplett. Der Mond über Hildesheim scheint am 12. und 13. August ferner für Bauhaus, In Extremo, Within Temptation und Nitzer Ebb.

::: Wem schwarze Kleidung für den Sommer eher unpassend erscheint, sollte sich einen weißen Anzug zulegen und zur Sensation White erscheinen. In Schalkes Heimatstadion gibt es nämlich am 15. Juli Gelegenheit, Richie Hawtin, Phil Fuldner sowie 30.000 Fans in weißer Garderobe zu bestaunen.

::: Bestaunenswert ist auch die Homepage von Jan Jelinek, die fraglos ein informationslogistisches Meisterwerk darstellt. Seinem Minimal hingegen ist es am Mimetisch-Darstellerischen bekanntlich wenig gelegen. Überprüfen lässt sich Jelineks musikalische Konsequenz ganz vortrefflich beim Open Source in Düsseldorf.

::: Im verfeindeten Köln rotten sich derweil die Monsters of Spex zusammen. Im Rahmen des c/o pop gedenken die Infadels, Art Brut und die Yeah Yeah Yeahs ordentlich „Hui Buh“ zu schreien. Die Geisterstunde wurde deshalb auf eine mehrtägige Dauer – vom 23. bis zum 27. August – ausgeweitet.

Neues aus der Welt der Festivals gibt es täglich auf der Festivalguide-Homepage .