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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

»The Blue Hour«

Federico Albanese

Ein sphärischer Piano-Trip für die Stunde zwischen Tag und Nacht: Der Mailänder Federico Albanese lässt seine Hörer zwischen den Welten wandeln.
Geschrieben am
Wenn der Tag zur Nacht wird und ein surreales Licht für einen sanft gleitenden Übergang sorgt, spricht man von der blauen Stunde. Es ist nicht mehr hell, aber auch noch nicht richtig dunkel, die Pflicht des Tages liegt in der Regel hinter uns. Um sich aber in den Abend fallen zu lassen, steckt noch zu viel Getriebenheit und Ruhelosigkeit in unseren Körpern und Köpfen. Poetisch gesagt ist es, als schwebe man zwischen der Tagwelt und der Nachtwelt. Dass Federico Albanese solche Stimmungen illustrieren kann, hat er auf seinem Debüt »The Houseboat And The Moon« schon eindrucksvoll bewiesen. Fragile Schönheit und seltsame Schwere; die Leichtigkeit des Hellen und die düstere Intensität einer noch nicht ganz greifbaren, nahenden Ruhe bestimmen das Bild auf diesem mit gegenüber dem Debüt deutlich präsenterer flächiger Elektronik und malerischen Streichern ausgekleideten melancholisch-minimalsinfonischen Pianotrip, der ein treuer Gefährte und eine beruhigende Hand in der Zwischenwelt ist und dankenswerterweise aus seinem Thema zu keinem Zeitpunkt esoterisch verklärten Ambient-Pop macht.

Federico Albanese

The Blue Hour

Release: 15.01.2016

℗ 2016 Edel Germany GmbH

Federico Albanese  »The Blue Hour« ( Neue Meister / Edel / VÖ 15.01.2016)