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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Slow Road To Tiny Empire

FAN MODINE

Filmemacher in Geldnot goes Slacker-Pop. Trotzdem fragt man sich, warum ein Name wie Gordon Zacharias nach einem zusätzlichen Pseudonym verlangt, wo selbiger doch klanglich schon schwer was hermacht ... Na ja, egal - jedenfalls agiert der kauzige Ami auf seinem Debüt zwischen Filmscore und Konzeptal
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Autor: intro.de

Filmemacher in Geldnot goes Slacker-Pop. Trotzdem fragt man sich, warum ein Name wie Gordon Zacharias nach einem zusätzlichen Pseudonym verlangt, wo selbiger doch klanglich schon schwer was hermacht ... Na ja, egal - jedenfalls agiert der kauzige Ami auf seinem Debüt zwischen Filmscore und Konzeptalbum in der Rolle des FAN MODINE, ein fiktiver Charakter und gleichzeitig Alter ego mit autobiographischen Zügen, in einem bislang nicht realisierten Leinwandprojekt über einen Amerikaner, der ausgerechnet in - of all places - China zum umjubelten Popidol avanciert. Betrachtet man das von asiatischen Einflüssen geprägte Umfeld dieses von namhaften Musikern unterstützten Projektes, so fällt die Umsetzung fast schon ein wenig konventionell aus, zumal die der Platte zugrunde liegende Thematik - zumindest musikalisch - trotz reizvoller Ansätze in keinster Weise ausgereizt wurde. Statt dessen präsentiert sich "Slow Road To Tiny Empire" lediglich als schräges College-Pop-Produkt, das mit Songs wie "Cardamon Chai" oder "Pop Soda" immerhin hervorragend auf ein Mix-Tape zwischen GRIFTERS, GRANDADDY oder THINKING FELLERS UNION LOCAL 282 passen würde ...