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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Eye Contact

Gang Gang Dance

Nach der zuletzt poppigeren Phase geben sich die New Yorker auf ihrem fünften Album wieder etwas verspulter.
Geschrieben am

Nachdem die New Yorker mit ihrem letzten Album „Saint Dymphna“ poppigere Wege eingeschlagen hatten und damit auch Bands wie Florence + The Machine zum, sagen wir, Ideenklau inspirierten, geben sie sich auf ihrem fünften Album wieder etwas verspulter. Schon der Einstieg „Glass Jar“ ist eine gut elf Minuten andauernde Geräuschorgie aus arabischen Rhythmen und psychedelischen Synthesizergeräuschen.

Doch mit zunehmender Spielzeit wird das Tempo angezogen.

Das hektische „Mindkilla“ wird von einem Beat untermalt, der Assoziationen an DJ Mujavas „Township Funk“-Hymne weckt. Lizzi Bougatsos’ Gesang erinnert in seiner Hysterie immer weniger an Kate Bush (der Vergleich ist ja in der Vergangenheit oft bemüht worden) und immer mehr an die Sängerin von Rainbow Arabia. Überhaupt scheint sich die Band aus dem Animal-Collective/Black-Dice-Umfeld in der jüngeren Vergangenheit ausführlich mit arabischen Sounds und Künstlern wie Omar Souleyman beschäftigt zu haben. Ein Ausnahmehit wie „House Jam“ will sich auf Anhieb jedoch nicht finden.

In drei Worten:   VERSPULT / ORGIE / TECHFUNK