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Like It Should Be

Extra Profilic

An der Westküste Amerikas gibt es zwischen den Heroen des G-Funk und seinen zahllosen Trittbrettfahrern eine kleine musikalische Enklave, die sich "Hieroglyphics" nennt und zu der neben DEL, CASUAL, DOMINO und den SOULS OF MISCHIEF auch EXTRA PROLIFIC alias Duane "Snupe" Lee und Mike G gehören. Wack
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Autor: intro.de

An der Westküste Amerikas gibt es zwischen den Heroen des G-Funk und seinen zahllosen Trittbrettfahrern eine kleine musikalische Enklave, die sich "Hieroglyphics" nennt und zu der neben DEL, CASUAL, DOMINO und den SOULS OF MISCHIEF auch EXTRA PROLIFIC alias Duane "Snupe" Lee und Mike G gehören. Wacker trotzen sie seit einiger Zeit sowie mehreren Platten der Sorte von Rap, den man mit L.A. immer sofort in Verbindung bringt. Die "Hieroglyphics" hängen viel zusammen ab, inspirieren sich gegenseitig und helfen sich auch gerne beim Platten-Machen. Das ist natürlich zu hören (soll heißen: ähnlich in der Durchführung), doch sollte man diese Tatsache nicht als Abwertung sehen, sondern eher als Gütesiegel für einen wirklich jazzy-laidback-relaxten-undsoweiter Sound, der eindeutige Qualitäten hat. Schon gleich im Intro zeigen EXTRA PROLIFIC dies mit einem kleinen, aber oberfeinen MILES DAVIS-Loop aus "Back Seat Betty" und setzen auch bei allen weiteren jazzigen bis souligen Versatzstücken für ihre Songs auf Elterns Plattenkiste. Stücke wie "One Motion", "First Sermon" oder "In 20 Minutes" belegen ganz einwandfrei, daß EXTRA PROLIFIC mit viel Spaß am Detail zur Sache gegangen sind, denn die Songs sind erdig und organisch und die einzelnen Elemente wunderbar ineinander verflochten. Wer also schönen und verspielten HipHop schätzt, dem sei diese Platte an sein Ohr gelegt.