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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

So Much For The Afterglow

EVERCLEAR

EVERCLEAR leiden wütend. Songschreiber Art Alexakis erreicht im dritten Anlauf nach "World Of Noise" und "Sparkle And Fade" eine Ambivalenz in seinen Songs, die den werten Hörer elektrisiert und mitnimmt auf eine Reise in die Welt der Emotionen und schnöd-schönen Gitarrenriffs. Das autobiographisch
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Autor: intro.de

EVERCLEAR leiden wütend. Songschreiber Art Alexakis erreicht im dritten Anlauf nach "World Of Noise" und "Sparkle And Fade" eine Ambivalenz in seinen Songs, die den werten Hörer elektrisiert und mitnimmt auf eine Reise in die Welt der Emotionen und schnöd-schönen Gitarrenriffs. Das autobiographisch bewegte Leiden wird verdrängt und verarbeitet durch positive Energie, die Popattitüde der gesamten Platte wird in Rockklischeehäppchen verpackt, Lifestyleproblematik der 90er winkt aus dem leicht übergelegten Soundmäntelchen der 80er. Doch nichts ist Fake, jeder einzelne Song klingt gelebt, authentisch, in besten Momenten zügellos und roh. Mit dieser Platte bewegt man sich ein großes Stück weg vom besungenen "One Hit Wonder", hin zu Ligakönigen. "Tell Me Where Have You Been / You Know I Just Closed My Eyes My Whole World Disappeared / Father Of Mine Take Me Back To The Day When I Was Still Your Golden Boy / Back Before You Went Away." Zeitgeistreflexionen ohne faden Beigeschmack, vertont mit Referenzen an vergangene Sounds und einem Verharren in hoher Eigenständigkeit. Wohl auf dem Weg "... to a place inside, that is so hard to reach." Öffnet Eure Herzen für "So Much For The Afterglow"!