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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Scorpion

Eve

Hier kommt Eve mit der Frauennummer. Sie will die harte Gangsta Bitch mit einem Skorpion als Erkennungszeichen sein und bitteschön auch als solche angesprochen werden. Street-wise mag sie dabei sein und smart, und zu ihren Dröhnbässen lässt sich zweifelsfrei rasant um die Ecken von Stadt und Ghetto
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Hier kommt Eve mit der Frauennummer. Sie will die harte Gangsta Bitch mit einem Skorpion als Erkennungszeichen sein und bitteschön auch als solche angesprochen werden. Street-wise mag sie dabei sein und smart, und zu ihren Dröhnbässen lässt sich zweifelsfrei rasant um die Ecken von Stadt und Ghetto cruisen. Und solange man nicht nach mehr Inhalt als nach der Attitüde Marke “Jetzt zeig’ ich’s den Männern, aber eigentlich bin ich ganz brav” fragt, geht das auch genauso okay. Denn wer will schon mehr hören? Das sanfte Cover von Dawn Penns Ragganummer “No, No, No” reicht doch und funktioniert ebenso wie ein swingendes Duett mit Gwen Stefani aus der Rockliga. Sonst hat Eve einen Hang zu Latinobläsern und macht gerne ausgiebig Gebrauch von der Timbaland-bekannten Synthietechnik, die Töne aufzutakteln, um Schwung in die Bude zu bringen. Und wie immer gibt es die übliche Gästeliste, hier featuren DMX, Da Brat undsoweiter. Schön und gut, aber zwischen ihr und den Master-Rapperinnen ist noch eine Kluft, und vom Rest hebt sie sich zu wenig ab, weil ihr Style zu offensichtlich marktgerecht und daher zu glatt konzipiert ist.