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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Eure schlimmste Krankheit: Mit Linkin Park

Bitte bleiben Sie gesund!

Linkin Parks Krankheitsgeschichte und die Diagnose von Doc Intro.
Geschrieben am

Autor: Intro

Was war die übelste Krankheit, die ihr jemals hattet?
Mike Shinoda: Ich hatte Asthma als Kind.
David »Phoenix« Farrell: Ich bin allergisch gegen Bienenstiche und wurde dafür desensibilisiert.

Welche Symptome gibt es dabei?
M: Ich konnte nicht atmen! Also, eigentlich habe ich immer noch Asthma, aber es ist nicht mehr so schlimm wie früher.
P: Ich bekomme einen anaphylaktischen Schock. Das Immunsystem schaltet sich aus, und die Atemwege werden zugeschnürt. Ist nicht angenehm.

Wie wurde das behandelt?
P: Ich wurde desensibilisiert, einfach, weil die Allergie durchaus tödlich sein kann.

Welche Krankheit ist dagegen überschätzt?
M: ADHS, das Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom wird überschätzt.

Was sind eure Lieblingsmedikamente?
M: Ambien.

Wie behandelt ihr eine typische Tour-Erkältung?
M: Viel schlafen.
P: Mir reicht eine schöne warme Jacke.


Aktuelles Album: Linkin Park - »A Thousand Suns« (Warner)

Das sagt Doc Intro:

»Schweiß lockt Insekten an, vermeiden Sie also körperliche Anstrengungen im Freien", heißt es in meinem Handbuch. Mit einer ernsthaften Insektenallergie hingegen ist nicht zu spaßen. Bei manchen Leuten kommt es nach dem ersten Stich zu einer Sensibilisierung des Immunsystems. Ein wiederholter Kontakt zu dem Allergen, sprich Stich, verursacht dann eine heftige Reaktion des Körpers: Schwellungen in Gesicht und Hals (Letzteres ist besonders bedrohlich, wenn es im Rachenraum auftritt und die Luftröhre zuschwillt), Hautrötung, Atemnot und Kreislaufkollaps können die Folge sein. Meist geschieht dies innerhalb von Sekunden bis Minuten. Deshalb sollten Allergiker immer ein Notfallset, bestehend aus Kortison, Adrenalin und Antihistaminikum, bei sich tragen. Wer keine Lust auf diesen ständigen Nervenkitzel hat, könnte über eine Desensibilisierung nachdenken. Das Prinzip ist so einfach wie langwierig: Über mehrere Jahre (bis zu fünf) wird dem Patienten das Allergen in steigender Dosis verabreicht. Diese Therapie führt bei bis zu 95% der Bienen- oder Wespengiftallergiker zum Erfolg.
Ich verabschiede mich mit einem weiteren Tipp: "Wenn Sie unter einer starken Bienengift-Allergie leiden, können Sie von Ihrem Nachbarn verlangen, dass er die von ihm im Garten aufgestellten Bienenstöcke abbaut. Oberlandesgericht Bamberg, 4 U 15/91.«


Mehr Krankengeschichten gibt es unter
www.intro.de/spezial/gesundheit.