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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

'til We're Dead

Eskobar

Wie die meisten musizierenden Skandinavier klingen auch die viel versprechenden Debütanten Eskobar aus Schweden nach tausend anderen Bands, die einem zwar im entscheidenden Moment partout nicht einfallen wollen, aber doch in jeder zweiten Note präsent scheinen. Mit “The Party Is Over”-Musik umschrei
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Autor: intro.de

Wie die meisten musizierenden Skandinavier klingen auch die viel versprechenden Debütanten Eskobar aus Schweden nach tausend anderen Bands, die einem zwar im entscheidenden Moment partout nicht einfallen wollen, aber doch in jeder zweiten Note präsent scheinen. Mit “The Party Is Over”-Musik umschreibt das Trio seinen melancholischen, leicht glamourösen Hangover-Pop, der bei aller getrübten Romantik immer noch was Schniekes an sich hat. Zehn Songs, die mehr als alles andere nach der “Morning After”-Nüchternheit verlassener Hotelzimmer klingen, nachdem sich Oasis, A-ha, Chris Isaak und Madrugada einen Moment zuvor auf Zehenspitzen durch die Hintertür verdrückt haben. Was bleibt, sind zwei, drei unfehlbare Hitanwärter, die man so oder ähnlich schon einmal irgendwo vernommen zu haben glaubt. Bis der Groschen fällt, bleibt die Freude ungetrübt, weil einfach schön. Große Songs. Machen frösteln - wenn auch (größtenteils) im mondän kuschelrockigen Edel-Styling mit unvermeidbarer Topnotch-Produktion. Abba: Schmachtfaktor garantiert.