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»Legao«

Erlend Øye

Ein Norweger mit Riesenbrille macht zusammen mit einer isländischen Roots-Reggae-Band Lovers Rock. Klingt erst mal im besten Falle skurril. Aber geben wir dieser abwegigen Konstellation mal eine Chance, hier geht es immerhin um Erlend Øye.
Geschrieben am
Der augenzwinkernde Parade-Nerd hat schließlich schon einige Male bewiesen, dass er so verschiedene Musikrichtungen wie Folk, House oder angestaubte italienische Schlager erfolgreich in seinen ewig angenehm säuselnden Wimp-Kosmos übertragen kann. Sein erstes Soloalbum »Legao« weist dementsprechend smart auf eine Sehnsucht nach geschmeidig arrangierten MOR-Produktionen der 1970er hin. Dass die dabei gerne eingesetzten Reggae-Beats immer eine Spur zu tight sind, wiegt der Mann mit subtilen Melodien und lakonischem Charme auf. Allemal faszinierend ist Øyes Mut, immer am Rande von einer penetranten Seichtigkeit zu operieren, die nur durch den Einsatz weniger raffinierter Details und die Intimität seiner spröden Stimme gebrochen wird. Das Ergebnis ist ein wunderbar entspanntes Hörerlebnis ohne die Anrüchigkeit kalkulierter Dienstleistung.

In drei Worten: Lovers Rock / Reggae / Øysy Listening
- Erlend Øye »Legao« (Bubbles / Groove Attack / VÖ 03.10.14)

Erlend Øye

Legao

Release: 03.10.2014

℗ 2014 Bubbles Records

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