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Remedy

Emo

Wo „Emo“ draufsteht, ist nicht immer Emo drin. Manchmal sogar das genaue Gegenteil, wie im Fall des Dub-Songwriters Jonathan Soegaard aus Christiania, Dänemark. Der veröffentlicht dieser Tage sein zweites Album unter dem Namen Emo, und es macht genauso Freude wie das Debüt „This Is My Home“ vor drei
Geschrieben am
Wo „Emo“ draufsteht, ist nicht immer Emo drin. Manchmal sogar das genaue Gegenteil, wie im Fall des Dub-Songwriters Jonathan Soegaard aus Christiania, Dänemark. Der veröffentlicht dieser Tage sein zweites Album unter dem Namen Emo, und es macht genauso Freude wie das Debüt „This Is My Home“ vor drei Jahren. Auf „Remedy“ kommen wieder einige gute Dinge zusammen: eine auf das Wesentliche reduzierte, unaufdringlich elektronische Produktion, die im Club wie auch im Auto funktioniert, kompetente Instrumentalisten und im Ohr bleibende Hooklines, mal ganz abgesehen von Emos unterhaltsamer Art, das Mikro zu bedienen. Hier ist einer, der Botschaften abliefert, die sich reimen, ganz ohne Zwang. Ähnlich laidback und stilsicher ist auch die zwischen Dub, R’n’B und Funk rangierende Musik – das Relaxometer zeigt an vielen Stellen erstaunliche Werte. Manchmal könnte ein Tick mehr Experiment oder Freak-out im Spiel sein, aber das ist bei so einem runden und gleichzeitig variantenreichen Album eher eine Frage des Geschmacks.