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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Comeback aus dem Nichts

Embrace

»Wir haben die letzten drei Jahre ausschließlich am neuen Album gearbeitet. Wir haben uns vor Beginn der Aufnahmen geschworen, dass wir das Album nicht eher herausbringen wollen, bevor wir alle denken, dass es das Beste ist, was wir bisher gemacht haben. Wir haben dafür unseren letzten Penny ausge
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»Wir haben die letzten drei Jahre ausschließlich am neuen Album gearbeitet. Wir haben uns vor Beginn der Aufnahmen geschworen, dass wir das Album nicht eher herausbringen wollen, bevor wir alle denken, dass es das Beste ist, was wir bisher gemacht haben. Wir haben dafür unseren letzten Penny ausgegeben.« Eine harte Zeit liegt hinter Embrace, wie Sänger Danny McNamara zu erzählen weiß. Die Arbeiten zum neuen Album ›Out Of Nothing‹ zogen sich schier endlos hin. Nicht nur wegen der hohen Ansprüche, die die Band an sich selbst stellte, sondern auch wegen der Zusammenarbeit mit dem Londoner Starproduzenten Youth, der auch schon Embrace’ erstes Album ›The Good Will Out‹ teilweise betreute: »Er ist ein Kontrollfreak, und ich bin auch einer. Ich musste mein Ego an der Tür zum Studio abgeben. Er war sehr hart, weil er versuchte, auch das Letzte aus uns herauszukitzeln. Unser vorheriger Produzent Ken Nelson war eher ein Kumpeltyp, der für gute Stimmung sorgte. Letztendlich können wir aber sagen, dass Youth die Zutat war, die uns lange fehlte.« Embrace wussten, dass sich nach der letzten, eher mittelmäßigen Platte ›If You’ve Never Been‹ etwas ändern musste, und hatten ziemlich konkrete Vorstellungen vom neuen Band-Sound: »Wir wollten die Platte mitreißender gestalten. Das letzte Album hat auf uns etwas zu sehr den Eindruck gemacht, dass es den Hörer in psychedelische Sphären schießt. Wir wollten wieder mehr große Melodien. Wir wollten wenigstens einen Song, der besser ist als ›All You Good Good People‹. Ich finde, dass es jetzt sogar zwei geworden sind.« Besonders textlich ist es Danny schwer gefallen, neue Wege zu beschreiten: »Ich habe versucht, nicht über meine Exfreundin zu schreiben. Das ganze letzte Album handelte von ihr. Auf dieser Platte ist es letztendlich nur noch ein Song, der sie zum Thema hat.«