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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

»Highspeeds«

Elliot Moss

Verletzlich, emotional, melancholisch – auf seinem Debüt »Highspeeds« lässt Elliot Moss in intimen Songs zwischen Electro, Jazz und Ambient tief in seine einsame Seele blicken.
Geschrieben am
»You’re traveling highspeeds and you’re fast, too fast to chase anymore« – Bitterkeit ist der Trieb, aus dem Elliot Moss auf seinem Debütalbum seine Kraft schöpft. Träge Synthies und dumpfe Beats durchziehen die melancholischen Songs, in denen der New Yorker Musiker von Sehnsüchten und Erinnerungen geplagt wird. »I’m so tired, I need to lay down«, gesteht er resigniert im Titelsong, legt im von zerstückelten Beats durchzogenen »Big Bad Wolf« seine verletzte Seele offen, um im verträumten »Pattern Repeating« aus seiner schläfrig vernuschelten Lethargie ein »Please wake me up« herauszupressen.

In bester Tradition von Bon Iver rührt der 21-Jährige mit hoher Falsettstimme im gefühlvollen, jazzig dahingleitenden Stück »Slip« und erinnert bei der »It’s always hard to say goodbye«-Nummer »Even Greater Things« in seiner fragilen Verletzlichkeit an die zittrigen, emotionalen Momente eines Conor Oberst zu Bright-Eyes-Zeiten. Doch Zeit heilt alle Wunden. Das wird dem New Yorker spätestens in »About Time« klar: »I do like this. It’s about time.« So klingt Musik als Selbsttherapie.
– Elliot Moss »Highspeeds« (PIAS / Rough Trade / VÖ 25.09.15)

Elliot Moss

Highspeeds

Release: 25.09.2015

℗ 2015 Grand Jury, under exclusive license to Play It Again Sam