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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Cry Me A River

Electro & R’n’B

Kaum meinte man die letzten Nachzügler des hartnäckigen R’n’B-Revivals endgültig verabschiedet zu haben, da spülte das Netz mit KünstlerInnen wie Banks und FKA Twigs die nächste Generation in den Newsfeed.
Geschrieben am

Wir schreiben das Jahr drei nach dem Urknall des R’n’B-Revivals. Mit Frank Ocean und The Weeknd schmückt sich mittlerweile nicht mehr nur die sogenannte »Urban«-Zielgruppe gerne, sondern längst auch der traditionelle Gitarren-Aficionado. Das in Indie-Kreisen ursprünglich ungeliebte Genre ist heute längst dort, wo es früher allenfalls mal reinluken durfte: im Geschmäcklertum.

Ob es schlichtweg die demografische Verschiebung im Pop ist oder doch eher der distinktive Kniff einer jungen Künstlergeneration, für die nicht nur bereits alles andere gesagt scheint, sondern Künstler wie Aaliyah und Timbaland schlichtweg prägender waren als etwa Radiohead und Oasis – geschenkt. Das auslaufende Jahr bescherte dem interessierten Hörer jedenfalls nicht nur Altbewährtes von Drake und The Weeknd, sondern auch ungewöhnliche Genre-Neuinterpretationen von Künstlerinnen wie Banks, FKA Twigs und Kelela. Mit denen stehen wir auch noch gut das kommende Jahr durch – Zeitgeist hin oder her.