×

Lieber Leser, bitte wähle deinen Ansprechpartner aus:

Fragen an die Redaktion

Werbung auf Intro.de

Werbung im Intro Magazin

Intro Abo

Fragen zum Vertrieb

×

INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Shades Of Black

Eastern Lane

Berwick liegt an der schottischen Küste, dort passiert wenig. Bis auf Eastern Lane, die dort verdammt isoliert leben. Und deren bisher größter Erfolg - den Rough-Trade-Deal nicht eingerechnet - das Supporten für die Libertines in Glasgow darstellt. Dabei sollen sie sich ganz außergewöhnlich präsenti
Geschrieben am

Berwick liegt an der schottischen Küste, dort passiert wenig. Bis auf Eastern Lane, die dort verdammt isoliert leben. Und deren bisher größter Erfolg – den Rough-Trade-Deal nicht eingerechnet – das Supporten für die Libertines in Glasgow darstellt. Dabei sollen sie sich ganz außergewöhnlich präsentiert haben, obwohl sie mit 17 Jahren gerade mal eine Hand voll Erfahrungen auf der Bühne haben. In diesem Alter ist man ja ziemlich energetisch, und das hat sich auf ihr Debüt ausgewirkt. Dem Wesen nach ist “Shades Of Black” gut produzierter Indierock mit Country-Einflüssen, gediegenen Klaviermelodien und recht schwermütigem Gesang. Eastern Lane reflektieren lyrisch eine Melancholie, die von der Küste und dem öden Berwick ausgehen mag. Vielleicht trägt auch ihre Pubertät zu den dunkel kolorierten, balladesken Titeln bei; weil man mit 17 auch Probleme mit der Umgebung und ein sentimentales “I know I’m lost”-Gefühl (in “Shadow”) empfindet. Insofern machen sie alles richtig. “Shades Of Black” erinnert übrigens mitunter an das indiepoppige “Live In A Hiding Place” von Idlewild. Oder spätestens mit dem letzten Titel “Hear The Dark” auch an Mogwais Instrumental-Arrangements.