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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

»Zipper Down«

Eagles Of Death Metal

Eine Buddy-Nummer, um nicht zu sagen: eine waschechte Bromance zwischen Josh Homme und Jesse Hughes steht hinter dem Projekt EODM. Unnötig zu erwähnen: beides gestandene Rock’n’Roller.
Geschrieben am
»Zipper Down« bemüht sich gar nicht erst, ernst genommen werden zu wollen. Rock’n’Roll ist und war schon immer ein hedonistischer, infantiler Spaß, bei dem die Zuschauer den Protagonisten auf der Bühne dabei zuschauen konnten, »wie man so richtig lebt«. Die Platte knüpft inhaltlich wie soundmäßig an die Vorgänger an: verfuzzte Gitarren mit staubtrockenen Drums und die hohen Fistelstimmen von Homme und Hughes, die, gepaart mit ihren Pornobalken und Lederoutfits, bereits für reichlich Gesprächsstoff sorgten.

Wenn Homme mal in normale Tonlagen verfällt wie in »Save A Prayer«, fühlt man sich an Songs von QOTSA erinnert, schöne Erinnerungen sind das. »Zipper Down« strotzt vor Dosenbier, Wüste und Stripperinnen, so zumindest die Bilder, die das Album evoziert. »Evoziert? Halt die Klappe und trink ein Bier!« Genau so sollte man es mit den EODM halten: nicht unnötig verkomplizieren, nicht zerreden. Hier regiert der Schweinerock, und trotzdem schaffen es EODM, Pop-Hooks mit klassischen Rock-Mustern zu verbinden, ohne dass einem das große Kotzen kommt. Ein dicker Mittelfinger in Richtung »Rock ist tot«!
– Eagles Of Death Metal »Zipper Down« (Universal / VÖ 02.10.15)

Eagles of Death Metal

Zipper Down

Release: 15.09.2015

℗ 2015 Eagles of Death Metal, under exclusive license to Universal Music Enterprises, a Division of UMG Recordings, Inc.