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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Oder: Der Stress mit dem Chill

Downtempo Electronica. Gedrängel an der Buddha-Bar

Während die meisten seriöseren Zielgruppenmedien in Sachen Musik hierzulande das weite Feld "entspannte Elektronik ohne gerade Bassdrum" wahlweise mit Naserümpfen oder kompletter Verachtung strafen, machen andere, eher zeitvergeistigte, Magazine Auflage mit einem herbeigeschriebenen "Chill-out-Boom"
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Während die meisten seriöseren Zielgruppenmedien in Sachen Musik hierzulande das weite Feld "entspannte Elektronik ohne gerade Bassdrum" wahlweise mit Naserümpfen oder kompletter Verachtung strafen, machen andere, eher zeitvergeistigte, Magazine Auflage mit einem herbeigeschriebenen "Chill-out-Boom". Downbeat und Artverwandtes tut sich schwer in den Redaktionsstuben der vormals so begeisterten Fachpresse. Was geht im weiten Feld zwischen vormals TripHop und anderen vermeintlichen "No-Nos" wie Phusion, Freestyle, Downbeat und Headz? Wer braucht die ganzen Compilations? Wo endet der Diwan, wann beginnt die Tapete? Und was machen eigentlich die Wiener? Die Wahrheit hat, nach wie vor, viele bewahrenswerte Momente weit jenseits der tausendsten Lounge-Kopplung für die Afterwork-Party im Cocktail-Kleidchen. Eine Bestandsaufnahme zwischen unbegründeten Imageproblemen, erstaunlichen Verkaufszahlen und falschen Begrifflichkeiten.

Zuerst traf es das, was man mal Acid Jazz nannte. Der eigentlich ziemlich spaßige Stil-Hybrid vereinte in den frühen Neunzigern Jazz mit rohem Funk, smoothem Soul sowie HipHop-Vibes und rettete viele alte Heroen und verdiente Labels, letztendlich fast eine ganze Industrie auf die angesagten Tanzflächen und ins 21. Jahrhundert. Aber bevor der Begriff selbst dort ankam, fiel er seinem eigenen Image zum Opfer. Und wurde zu einem absoluten "no-no", einem Unwort in der "Szene" und in den Musik-Medien. Das Genre crashte schneller als eine dot.com-Firma am neuen Markt und nahm viele Aktivisten auf Musiker- und Labelseite mit in die Versenkung. Nicht viel anders erging es ein paar Jahre später der artverwandten Wortkreation TripHop samt den meisten ihrer Protagonisten. Eine weitere kleine Revolution fraß ihre großen Kinder. Bzw. letztere wieder mal sich gegenseitig ... So'n Jungs-Ding, irgendwie.

Langsam? Langweilig!

Plötzlich war alles, was nicht offensichtlich mit Tanzboden-Tauglichkeit zu tun hatte, angeblich "öde" und höchstens "Füllmaterial" für Dance-Produktionen, die allein genommen auf CD-Länge fürs vielbeschworene Homelistening naturgemäß nur selten Sinn machen. Die entspannten Downbeats, die eigentlich einen intelligenten Ausweg aus den immer gleichen Dance-Mustern weisen sollten, wurden über Nacht zum Unding erklärt. Das hatte nicht zuletzt wieder mal damit zu tun, dass gewisse mediale "Vordenker" hierzulande gern mal den von ihnen anfangs selbst geförderten "Hype" höchst uncool finden, sobald selbiger auch nur ansatzweise die Masse erreicht hat. Was wiederum nicht selten dazu führt, dass Dinge im Sand der schnellen medialen Vergänglichkeit verlaufen, die dort gar nicht zwangsläufig hingehören müssten. Trotz aller Abnutzungserscheinungen durch Ibiza-Image, Versicherungswerbung und Business-Lounge.

Christian Kessler, Labelmanager von Poets Club Records (u. a. Slop Shop, J. Peter Schwalm & Brian Eno, DJ Eastenders), weiß um die Schwierigkeiten, relaxte Elektronik in den obengenannten Spannungsfeldern zu promoten: "Eine 'K&D Sessions' hat trotzdem jeder im Schrank. Und auch der gemeine Techno- oder Rock-Schreiberling hört Air zum Liebesspiel. Im 'Overground' der Lifestyle-Presse aber ist das Problem, dass Downtempo auch kommerziell bis zum Erbrechen für die Zielgruppe aufbereitet werden muss, um einen Aha-Effekt zu schaffen. Das heißt: kein Sampler ohne die Monokel Café, Buddha und K&D."

Wien bei Nacht

Nennen wir es mal das "Wien-Syndrom". Auch die Herren Kruder&Dorfmeister entstammen der "Acid Jazz generation" und schalteten in der britischen Post-Acid-Jazz-Postille Straight No Chaser die erste kommerzielle Anzeige für ihren Ende '93 auf dem eigenen Label G-Stone Recordings erschienenen Klassiker "G-Stoned EP". Die gut abgehangene Lässigkeit des Sounds wies einen neuen Weg und wurde schnell zum unerklärlichen Hype - weit jenseits der sonst so strikt eingehaltenen Szenegrenzen. Weitere große Würfe wie die "K&D Sessions" oder "K&D DJ-Kicks" erreichten ungeahnte Chartpositionen, nicht nur in den deutschen Top 100. Die vermeintliche Szene feierte sich und ihre neuen Stars, die eigentlich gar keine sein wollten. Die, aus reinem Spaß an der Freude, mal eben mit ultimativer Reduktion auf das Wesentliche und äußerst kluger Strategie ein Zeichen gesetzt hatten gegen die permanent mutierende rosarote Karaoke-Seifenblase eines zunehmend substanzlosen Pop-Business. Auf einmal wurden sie von jeder Frisöse gekannt.

Dann ging alles ganz schnell - und hatte viel mit Missverständnissen und falschen Definitionen zu tun. Kein Café, keine Bar, kein Fernsehmagazin fand plötzlich mehr ohne die relaxten Sounds aus Wien statt - und das Image der zwei smarten Geschmacks-Nerds kippte ins Gegenteil. Oder doch zumindest das ihres Sounds. Es kam zum K&D-Burn-out auf der ganzen Linie, an dessen Höhepunkt zahllose schlechte Kopisten akustische Blowjobs für gierige Werbeagentur-Manager vornahmen, die die gewünschten Originale nicht lizenziert bekommen hatten. Eine tragisch-amüsante und sehr aufschlussreiche E-Mail-Story zum Thema "Wiener Selbstverständnis und drohender Ausverkauf" befindet sich im auch ansonsten sehr empfehlenswerten "G-Stone-Book", der letztjährigen K&D-Buchretrospektive im CD-Format.

Heute sind sowohl Peter Kruder als auch Richard Dorfmeister längst auf diversen Ausfahrtstraßen aus der vermeintlichen Kaffeehaus-Falle - obwohl eigentlich keinem so ganz klar ist, wofür sie sich eigentlich entschuldigen müssten. Man hat eben mit Klasse und Stil Geschichte gemacht, Nachahmer und Flächenbrand gab's gratis. Die Verheiratung von Dub, Downbeat und Bossa freilich haben auch die Herren K&D nicht erfunden und ist erst recht kein Baby aus Wien. Hat bloß ansonsten niemand so gut und vor allem breitenwirksam hingekriegt. However: Kruder gibt inzwischen mit den Kollegen von Fauna Flash gerne den Tanzflur-Feger als Voom:Voom oder schraubt solo mit Remixen für etwa Chateau Flight ("Autopower"), Bebel Gilberto ("Tanto Tempo") oder eben Fauna Flash ("Tel Aviv") an einer nicht unspektakulären Detroit-ElectroJazz-Variante.

Ab und zu gibt's mal ein bisschen Peace Orchestra - da steht übrigens in Kürze ein Remix-Album an. Auch Herr Dorfmeister schielt mit knackigen Bearbeitungen für Groove Armada ("My Friend"), Koop ("Relaxin' At Club F****n") oder Fila Brazillia ("Spill The Beans") schon mal in Richtung Tanzfläche. Und Tosca (Dorfmeister mit Huber) lassen sich ihren "Honey" gerade remix-mäßig von eher zackigeren Producern um den Mund schmieren. Gemeinsamer Nenner: nach wie vor irgendwie Dub, immer mehr Hüftschwung sowie opulente Reduktion. Klasse hat das stets - wie auch schon vor dem Hype. Man muss sie nur erkennen wollen, und dazu gehört der Luxus eines eigenen Geschmacks. Der in Deutschland traditionell nicht gerade weit verbreitet ist. Insbesondere nicht in den fast schon logenartig agierenden Geheimbünden der selbsternannten Gralshüter, den medialen "opinion leaders".

Im Gegensatz zu so manch saisonal angelegtem Dance-Schmu wird man Musik, wie sie auf und um G-Stone passiert, auch in 15 Jahren noch gut hören können. Was nach dem Strohfeuer bleibt, ist eine geradezu architektonisch angelegte Zeitlosigkeit des Sounds. Und es bleibt ein geniales Duo, das schon lange nicht mehr gemeinsam geschraubt hat. Vielleicht ja auch, um nicht schon zu Lebzeiten in Madame Tussauds Wachsfigurenkabinett zu landen (nachdem man die Vorstufe dazu, nämlich den Remix für Madonna, ja schon abgeliefert hat). DAS Kruder&Dorfmeister-Album mit eigenen Songs (welches, gar mit eigener Katalog-Nummer, selbst in ihrem Buch längst angekündigt ist) wird, wohl auch deshalb, wahrscheinlich nie erscheinen. Eigentlich total schade.

Und dennoch (oder gerade deswegen) kommen derzeit nicht nur wieder individuell sehr lässige Labels wie Klein Records (siehe letztes Intro), Dope Noir (Waldeck) oder Couch (dZihan & Kamien) aus Wien. Sondern auch zwei der momentan gelungensten Downtempo-Compilations: Madrid De Los Austrias haben mit dem vierten Teil der "Playground"-Reihe (siehe Auswahldiskografie im Netz) eine brillant gemixte, sehr weit gefasste Selection abgeliefert, die von superben Dopebeat-Instrumentals über HipHop, Jazz und Worldbeat deutlich aufzeigt, wie gut und wichtig chillige Musik sein kann, wenn sie in den richtigen Zusammenhang gebracht wird. Gleiches gilt für den ebenfalls vierten Teil der "Black Coffee"-Compilation, gemischt von Scheibosan & eMU. Da macht es dann endlich auch mal wieder Spaß, sich einfach nur in die Musik fallen lassen zu können, ohne gleich automatisch eingeseift oder an die Tapete geklebt zu werden. Deepness statt Oberfläche - wahrscheinlich das einzig gültige Bewertungskriterium für chillige Elektronik, wenn auch ein sehr subjektives. In Wien aber zweifelsohne nach wie vor ausreichend vorhanden.

"Der mediale Hype um K&D hat der Szene zwar sehr gut getan, nur möchten die Journalisten normalerweise ganz vorn dran sein, und daher denken viele, dass Downtempo jetzt ein alter Schuh ist", meint Oli Rösch, Chef des Nürnberger Labels Stereo De Luxe. "Mittlerweile haben wir aber herausgefunden, dass es auch im Printbereich interessierte Menschen gibt, die nicht jedem Hype hinterherrennen, sondern sich auch für Inhalte interessieren." Mit Acts wie Boozoo Bajou oder Mo' Horizons und Compilations wie "Bassic Instinct" oder "Future Lounge" konnte sich Stereo De Luxe auch nach dem Downtempo-Hype weiter etablieren. Echte Dedication und absolute Identifikation mit den Label-Inhalten haben eben doch Auswirkungen und sorgen langfristig für die Qualität, die den großindustriellen Trendkopisten so oft fehlt. Insbesondere im Compilation-Bereich.

Compilation-Overkill: Lizenz zum Flöten

Die Kopplung rult das Genre, ganz klar. Im Kölner Saturn ist das Regal mit den lieferbaren Compilations aus dem Lounge-Sektor (inklusive den Schnittstellen "JazzNotJazz" und "HouseNotHouse") gut und gerne drei Meter breit. Da soll sich noch jemand auskennen. Der Grund, warum immer weniger Vinyl aus dem Downtempo-Bereich erscheint, ist denn auch beileibe kein kreativer. An Tracks oder Acts mangelt es nicht, im Gegenteil. Aber Vinyl ist in der Herstellung weitaus kostspieliger als die Produktion von CDs, insbesondere in kleiner Auflage. Selbst mit intensiver Promotion lassen sich pro Veröffentlichung, bei gleichzeitig hart umkämpften Platz-Kapazitäten in den einschlägigen Magazinen, meist nur weniger als 1000 Maxis im Bereich Deutschland/Österreich/Schweiz absetzen. Das deckt zumeist nicht mal die Herstellungskosten. Nimmt man die obenerwähnten Vorurteile seitens der Zielgruppen-Printmedien hinzu, die eine adäquate Künstler-Promotion kaum zulassen, liegt es auf der Hand, warum statt Artist-Alben oder kostspieligen Vinyl-EPs immer mehr kleine und mittelgroße Independent-Labels verstärkt auf Compilations setzen. Bzw. auf die Verlizenzierung von Songs einzelner Acts auf selbige.

Oli Rösch: "Es gibt meiner Meinung nach dennoch nur wenige Kopplungen, die ihr Geld wert sind. Zu viele lieblose Ansammlungen von dürftig produzierten Pseudo-Tracks erblicken das Licht der Welt. Die Entwicklung in diesem Bereich hat sich so rasant vollzogen, weil natürlich auch die Major-Companys darauf gekommen sind, dass man hier vielleicht den ein oder anderen Euro verdienen kann."

Spacenight, Coffeeshop, Buddha Bar, Business Chill-Out: Wer will noch mal, wer hat noch nicht ...

"Die 'traditionellen' Zusammenstellungen wie 'Café Del Mar' oder 'Spacenight' haben den Markt erst geöffnet für diesen Sound und sind daher ein absoluter Segen. Die ganzen Fakes und Nachahmer haben den Markt überschwemmt und mit ihren riesigen Marketing-Budgets den kleinen guten Compilation-Reihen das Wasser abgegraben - und eine gesichtslose Masse nach sich gezogen", resümiert Christian Kessler von Poets Club Records. Die Flut, die nichtsdestotrotz in den meisten Fällen dafür sorgt, dass der "gemeine" Konsument, der sich nur selten mit Namen, Remixes und Labels (geschweige denn mit Vinyl) auskennt, einen wie auch immer gearteten Überblick bekommt. Es wird gerne vergessen, dass 90% der potentiellen Musik-Käufer weder einen Plattenspieler ihr eigen nennen noch die Nerdigkeit besitzen würden, sich regelmäßig durch eine wachsende Menge schlecht ausgezeichneten Vinyls zu wühlen. Und warum sollten sie nicht trotzdem ein Anrecht haben, gute Musik hören zu wollen?

Oli Rösch: "Ich gehöre zu den Menschen, die es gar nicht schlimm finden, wenn die Nachbarin unseren Sound gut findet und ich nicht mehr ganz so 'hip' bin. Grundsätzlich ist es doch gut, wenn wir den Leuten eine andere Art von Musik näherbringen und ihren Horizont erweitern können. Ihnen quasi die Möglichkeit geben, ohne Bryan Adams und Britney Spears auszukommen. Wenn ich so jemanden überzeugen kann, freut mich das genauso, wie wenn Gilles Peterson eine unserer Platten spielt." Nimmt man obendrein hinzu, dass die meisten guten Remixes zumeist auch erst mal nur auf Vinyl-Maxis erscheinen, erübrigt sich auch die Frage nach dem Sinn von Remix-CDs auf Album-Länge. Seltsamerweise gelten auch diese in Fachkreisen oft immer noch als völlig unnötig. Obwohl zumeist mehr Arbeit, Perspektive und Abwechslung in ihnen steckt als in jedem zweiten "regulären" Werk auf Album-Länge ...

Fazit

Fest steht: Chill-out ist nicht Downbeat ist nicht Lounge ist nicht NuDub ist nicht Brazilectro ist nicht NuJazz ist nicht Headz. An den Schnittstellen freilich wird sich, allen Unkenrufen zum Trotz, auch weiterhin viel tun. Was man hören will oder verkraften kann und was nicht, entscheidet wie immer jeder für sich. Gerade in den eigenen vier Wänden. "Kuschelrock 14", "Bravo Hits 18" oder "Tekkno Hell Vol. 29" hat die Welt schließlich auch überlebt. Versuch's mal mit Gemütlichkeit, so hieß es immerhin schon im "Dschungelbuch". Mit Ruhe und Gemütlichkeit. Slow is the new fast, har har.

Auswahl aktueller Compilations:

"Chilled Senses 01" (Liquid Lounge / Zomba)
zusammengestellt vom Ibiza-DJ Zipi mit Tracks von u. a. Lemongrass, Beanfield, Planet E

"Recline" (Six Degrees / EFA)
entspanntes Material aus dem Six-Degrees-Labelkatalog mit Tracks von u. a. dZihan & Kamien, Sylk 130, Bebel Gilberto

"Inside 03" (Poets Club / Zomba)
geschmackvolle Auswahl mit frischem Repertoire der aktuellen Releases auf Poets Club wie Slop Shop und DJ Eastenders sowie exklusiven Bonus-Tracks von Atomhockey und Underwolves
www.poetsclubrec.com

"Black Coffee Vol. 4" (EccoChamber / Soul Seduction / Groove Attack)
Mix von Scheibosan und eMU mit Tracks von u. a. Organic Grooves, Koop, Les Gammas, Choque Electric, Gotan Project
www.eccochamber.com

"Playground Vol. 4" (EccoChamber / Soul Seduction / Groove Attack)
Mix von Madrid De Los Austrias mit Tracks von u. a. Tim Love Lee, Zero DB, Nightmares On Wax, Aim feat. YZ, Abdoulaye Diyabate
www.eccochamber.com

"More Dub Infusions" (Best Seven / Sonar Kollektiv / PP Sales)
zweiter Teil der Dub-infizierten Reihe, zusammengestellt von Daniel Haaksmann
www.sonarkollektiv.de

"Compilatrax Vol. 2" (Pro Zak Trax / PP Sales)
NuDub & Deepes in Samplerform aus der Pariser Labelschmiede Pro-Zak Trax
www.pro-zak.com

"Aphrodisiac 3 - Compiled By Eva Gardner" (Infracom / PP Sales)
mit Tracks von u. a. Taxi, Jay-Dee, Two Banks Of Four, Sumo
www.infracom-records.de

"Moonray Lounge 4" (Moonray Records)
vierter Teil der kultigen Straßenvertriebs-Kopplung, zu haben in Fußgängerzonen oder unter: www.moonrayrecords.com

"Subzero: The Ultimate Chillout Collection" (Water Music / Universal USA / Import)
fettes Doppel-CD-Package mit schönen Tracks von u. a. A Guy Called Gerald, Baby Mammoth, Goldfrapp, Boozoo Bajou, Mo' Horizons www.watermusicrecords.com

"Lounge Story" (Le Maquis)
interessant-obskures Paket hauptsächlich italienischer Easy-Listening-Prägung, u. a. mit sensationellem "Ma Nah-Ma Nah"-Remix

"Breakscape - A Breaks Journey" (Kickin Records)
gut gemischte britische Compilation-Variante mit Tracks von u. a. Mr. Scruff, Bonobo, J-Walk und Bent

"Coming Home 2" (Stereo De Luxe / Connected)
mit Tracks von u. a. Deadbeats, Nicola Conte, Groove Armada, Planet E
www.stereodeluxe.com

"Sounds From The Verve Hi-Fi" (Verve / Universal)
Rare-Easy-Listening und Jazz aus den Archiven des legendären Verve-Labels, zusammengestellt von Thievery Corporation
www.jazzecho.de

"Feeling Good 2 - In Dub" (Logic / BMG)
dubbige Variante der erfolgreichen Logic-Reihe, zusammengestellt von Maxwell Implosion und Waldeck
www.logicrecords.com

"Back To Mine - Compiled By Talvin Singh" (Mixmag Live / Zomba)
After-hours-Set vom Meister der Tabla-Beats mit Tracks von u. a. Nils Petter Molvaer, Photek, Ali Farka Touré
www.mixmag.com

Auswahl Aktueller Einzelveröffentlichungen:

Bonobo "Animal Magic" (Ninja Tune / Zomba)
www.ninjatune.net

Slop Shop "Interpretations" (Poets Club Records / Zomba)
mit Remixes von u. a. Jimi Tenor, Atomhockey, Brian Eno, Ian Simmonds
www.poetsclubrec.com

Tosca Vs. Various Artists "Different Tastes Of Honey" (G-Stone Recordings / Soul Seduction / Groove Attack)
mit Dub-infizierten Remixes von u. a. Kieser & Velten, Markus Kienzl, Organic Audio, Bigga Bush
www.g-stoned.com

Waldeck "Tears Running Dry Remixed"
&
Chin Chillaz "Peas In Basmati Ep"
&
Manni Montana "Walking Jazzman Ep"
(alle Dope Noir / SoulSeduction / Groove Attack)
www.dopenoir.com

dj megablast "tribute ep" (iNTONATION)
www.intonation.cc

The Funky Lowlives "Bellaluna Mixes" (Stereo De Luxe / Connected)
EP mit Remixes von Boozoo Bajou und Dorfmeister vs. Uptight www.stereodeluxe.com

Aim "Hinterland" (Grand Central / Zomba)
www.grandcentral.co.uk

Fila Brazillia "Jump Leads" (23 Records)
www.23records.co.uk

Gare Du Nord "In Search Of Excellounge" (Pias / Connected)

Autopilot "World Receiver"
&
Fresh Moods "Love, Death, Angel"
&
Index Id "Expedition"
(alle Elektrolux / Intergroove)
www.elektrolux.com

Auswahl aktueller DVD-Veröffentlichungen:

"Chillin' Visions #01" (Warner Vision)
www.futurebeats.net

"Pure Atmosphere Vol. 1" (Mole / Ucmg)
www.ucmg.com

Downtempo-Links & Webradios:

www.thedownbeat.org
www.chilledbeats.org
www.flaresound.com
www.betalounge.de
Georg Boskamp