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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Late At Night

Dover

Madrid is calling. Rock und Pop ist Allgemeingut und wird durch länderumspannende Musikkanäle überall aufgegriffen. Damit verbunden ist natürlich ein Wegfall biotopischer Ansätze und der ganz großen Aha-Effekte. Dover machen auf ihrer mittlerweile dritten Platte formschönes Post-Riot-Grrrl-Zeug. Spa
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Autor: intro.de

Madrid is calling. Rock und Pop ist Allgemeingut und wird durch länderumspannende Musikkanäle überall aufgegriffen. Damit verbunden ist natürlich ein Wegfall biotopischer Ansätze und der ganz großen Aha-Effekte. Dover machen auf ihrer mittlerweile dritten Platte formschönes Post-Riot-Grrrl-Zeug. Spanisch kommt einem das nicht vor, nicht mal die englische Aussprache verrät sie, exotisch klingen sie eh nicht. So hört man als Einfluß auch eher Elastica, Sleater-Kinney und sogar Suzie & The Banshees raus als irgendwas anderes. Bei Dover spielt sich ein erfrischender wilder Girl-Rock ab, obwohl zwei der vier eigentlich Jungs sind. Die fristen ihr Leben in der Rhythmus-Sektion (Baß/Schlagzeug), während die Schwestern Llandos vorne die wirklich tollen Jobs abbekommen haben (Gesang/Gitarre)und über die gesamte Länge der 13 Songs dominieren. Ganz locker. Auf „Late At Night' ist strenggenommen eigentlich alles wie gehabt, klingt aber dennoch chic fit und aufheizend. Mit nicht zu unterschätzender Gewinner-Aura.