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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

»Mehmet Scholl: Miss Milla«

Diverse

Wer glaubt, dass Mehmet Scholl die Jogi-Jungs für Das Erste analysiert und ansonsten auf Privatier macht, liegt falsch. Bei einem Gastspiel in der Sendung »Willkommen Österreich« ließ er Stermann & Grissemann kürzlich wissen, dass die Spielanalyse für ihn »kein Beruf« sei.
Geschrieben am

Scholl sieht sich als kommenden Bundesliga-Trainer, hat aber noch nicht den richtigen Klub gefunden. Den FC St. Pauli könnte er sich vorstellen, sagte er im ORF. Wahrscheinlicher ist, dass er auf höherem Level einsteigt. Und sonst bleibt ja immer noch die Musik. In seiner aktiven Zeit fehlte er häufiger verletzt und hatte Zeit, kredible Münchner Tanzschuppen wie das Atomic Café zu besuchen. Bei seinem Abschiedsspiel in der Allianz Arena traten The Hidden Cameras auf – und damit einmal nicht Peter Maffay oder Helene Fischer, wie man das von anderen zukünftigen Ex-Profis gewöhnt war. Er moderiert die wunderbar kleinodige Nachtsendung »Mehmets Schollplatten« auf Bayern 2 und betreibt, was immer noch kaum jemand weiß, mit zwei Freunden ein Indie-Plattenlabel. Sein Job: die eingereichten Demo-Tapes durchzuhören. Wann immer es ihm Spaß macht, stellt er seine aktuellen Lieblingsbands zusammen, die irgendwo zwischen Folkrock und Indiepop oszillieren.

 

Die neueste Compilation, auf dem eigenen Label veröffentlicht, zeugt von tiefer Genrekenntnis, großer Geschmackssicherheit und einer Begeisterung für längere Bandnamen. Schöne Vorstellung übrigens, wie Scholl seinen ZDF-Kollegen Oliver Kahn an der Copacabana mit Noah And The Whale, The War On Drugs und The Airbourne Toxic Event beschallt.

 

In drei Worten: Ex-Profi / Indie-Nerdism / Oliver Kahn